Thailand

One Night Steal แผนรักสลับดวง

One Night Steal ist eine Thailändische Dramaserie aus dem Jahr 2019 mit insgesamt 11 Folgen a 45 Minuten.

Thema: Ein One Night Stand vertauscht das Glück permanent

©️GMM 25

Worum geht es in One Night Steal?

Nott ist seit seiner Kindheit ein absoluter Pechvogel. Trotz seines Talentes für Musik kann seine Band keinen Erfolg verbuchen. Je ist dagegen auf der sonnigen Seite geboren und genießt es in vollen Zügen. Nach einem One Night Stand tauscht das Schicksal das Glück. Während Notts Band auf einmal auf der Erfolgswelle schwimmt, setzt Je alles daran der Pechsträhne zu entkommen.

Offizieller Trailer

Kurzrezension

Wer Thailändische Serien mag, wird hiermit viel Spaß haben. Ist das nicht der Fall wird euch diese Serie auch nicht überzeugen. Die Serie arbeitet mit alt bekannten Stilmitteln und vielen bekannten Gesichtern. Der Humor ist leider eher durchschnittlich, aber die Romanze motiviert zum weiter schauen. Ein besonderes Highlight war für mich Sing Harit Cheewagaroon als witziger Sidekick GD.

Fazit

Die Musik hat Ohrwurmcharakter und die Darsteller überzeugen in ihren Rollen. Das Drehbuch bietet wenig Tiefe. Deswegen darf man nicht Zuviel erwarten. 7/10 Punkte.

One Night Steal eignet sich wunderbar für Freunde komischer Romanzen wie auch bei Mint to Be oder Something About 1 Percent.

Interessierte können die Serie auf ihrem offiziellen Kanal auf YouTube sichten.

Darsteller: Krist Perawat Sangpotirat (Love Beyond Frontier, Mint to Be) als Nott, Punpun Sutatta Udomsilp (Devil Sister, The Stranded) als Je, Pluem Purim Rattanaruangwattana (Devil Sister, Happy Birthday) als Nueng

Thailand

The Gifted นักเรียนพลังกิฟต์

The Gifted ist eine Thailändische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 13 Folgen a 60 Minuten. Sie basiert auf dem gleichnamigen Kinohit von 2015.

Thema: Schule fördert heimlich übernatürliche Fähigkeiten ausgewählter Studenten

©️GMM TV

Da ich bisher aus Thailand nur Romanzen oder Melodramen kannte, entschloß ich mich dazu auch einmal eine Fantasy-Serie aus der Ecke auszutesten.

Worum geht es in The Gifted?

Pang ist ein durchschnittlicher bis schlechter Student an einer Schule mit einem besonderen Förderprogramm. Als eines Tages die Einstufungstests für das geheime Programm stattfinden, gelingt ihm neben den Musterschülern die Aufnahme. Doch was erst wie ein Traum wirkt, wandelt sich schnell zum Albtraum.

Offizieller Trailer

Kurzrezension

Der Stil der Serie ist typisch thailändisch. Man sieht junge Schüler in ihren Uniformen und dem Druck ihrer Umwelt ausgesetzt. Dabei wirken die übersinnlichen Fähigkeiten beinahe natürlich und werfen interessante und vor allem neue Konsequenzen habe. Die Schauspieler erscheinen eher durchschnittlich und lassen das schwache Ende nicht wirklich scheinen.

Fazit

Die Serien unterhält durchgängig trotz des Fall der Woche-Prinzips. Unser Hauptdarsteller wirkt eher schwach in der Darstellung und nicht immer glaubhaft. Deswegen gebe ich insgesamt nur 8,5/10 Punkte.

The Gifted ist eine neuartige Fantasy-Serie im Gewand einer klischeehaften Umsetzung. Deswegen eignet sie sich wunderbar für Freunde, die gerne etwas Neues entdecken wollen, wie auch bei A Gift Shop For The People I Hate oder Class of Lies.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Nanon Korapat Kirdpan (Blacklist, Turn Left Turn Right) als Pang, Chimon Wachirawit Ruangwiwat (Blacklist, Our Skyy) als Wave, Jane Ramida Jiranorraphat (Love Beyond Frontier, Angel Beside Me) als Claire

Thailand

The U-PRINCE Series #1: The Handsome Cowboy ตอน สิบทิศ

The Handsome Cowboy ist eine Thailändische Romanze aus dem Jahr 2016 mit insgesamt 8 Folgen a 60 Minuten. Sie ist die erste Staffel der Anthologieserie U-Prince. Die Reihe besteht insgesamt aus 12 Staffeln.

Thema: Aufreißer versucht mit einem Trick seine Jugendliebe zu erobern

©️ GMM 25

Wie die meisten asiatischen Serien hat auch diese einen fürchterlichen Titel verpasst bekommen. Das schreckte mich lange ab, weswegen die Serie auf meiner Watchlist einstaubte. Da ich jedoch beide Hauptdarsteller auf Grund ihrer vorhergehenden Projekte sehr schätzte, beschloss ich aus einer spontanen Eingebung heraus der Serie einfach eine Chance zu geben.

Worum geht es in The Handsome Cowboy?

Prikkang ist eine junge Frau, die noch immer jede Nacht von ihrem Kindheitsfreund träumt. Obwohl sie durch ihre Arbeit als DJane einen sehr guten Ruf geniesst, beißen sich Männer an ihr die Szene aus.

Auf einer Party wird der U-Prince-Botschafter der agrarkulturellen Fakultät auf sie aufmerksam. Sibtit ist kein geringerer als ihre Kindheitsfreund, jedoch erkennt er Prikkang nicht wieder. Seinem Ruf als Aufreißer folgend versucht er alles, um bei ihr zu landen. Als Prikkang jedoch entsetzt feststellen muss, zu welchem Menschen er sich entwickelt hat, fühlt sie sich nur noch abgestoßen. Haben die beiden eine Zukunft?

Trailer

Lohnt sich die Serie?

Das kommt ganz darauf an, worauf man wert legt. Die Inszenierung bewegt sich bildtechnisch auf einem gewohnt hohen Niveau und bietet, wie es für thailändische Serien üblich ist, eine übersichtliche Auswahl an Spielorten.

Die beiden Hauptdarsteller, Esther Supreeleela und Push Puttichai Kasetsin, überzeugen wie immer mit ihrem natürlichen Spiel und lassen eine bemerkenswerte Chemie erkennen. Das macht Spaß zu beobachten und sorgt für einige gelungene komödiantische Szenen.

Neben den beiden bleiben die anderen Figuren sehr flach und haben die klassische Rollenverteilung von Romanzen inne. Doch sie eigenen sich wunderbar dafür die dritte Wand zu durchbrechen. Nicht selten werden Vergleiche zu den Klischees von TV-Dramen und deren Figuren angestellt. Da diese auf die Serie ebenfalls zutreffen, ist es eine Freude zu sehen, dass sich die Serie nicht zu ernst nimmt. Sätze wie „Du bist der zweite männliche Nebencharakter. Nett und gutaussehend, doch gehst am Ende leer aus.“ Oder auch „Wer bist du? Ach, ich weiß, die gemeine zweite weibliche Rolle.“ funktionieren super.

Jedoch gehört die Serie leider auch zu dem Phänomen des Slap and Kiss, was mir weniger gefallen hat. Die männliche Hauptfigur mag zwar eine romantische Seite haben, doch diese wird durch seinen egoistischen Charakter immer wieder gänzlich aufgehoben. Das permanente Erniedrigen, Fremdgehen und das Anwenden von Gewalt geben eine fürchterliche Botschaft ab und haben in einer Romanze wenig verloren. Teilweise habe ich die weibliche Hauptfigur dafür gehasst, dass sie immer wieder auf ihn reinfällt. Aus diesem Grund bin ich mit diesem klischeehafteren, aber wenig an die Umstände angepassten Ende zufrieden.

Fazit

Da die Serie eher für ein jüngeres Publikum geschaffen wurde, hätte man ihr auch einen Warnhinweis verpassen müssen. Ich sehe es als gefährlich an, wenn es für junge Mädchen positiv dargestellt wird, wenn der Partner Hand an einen legt oder Fremdgehen als Normalität behandelt. Dieser Handlungsstrang hat mir so sehr missfallen, dass auch die tollen Leistungen der Darsteller nichts mehr retten konnten. Deswegen gebe ich insgesamt 6/10 Punkte.

The Handsome Cowboy eignet sich wunderbar für Freunde thailändischer Romanzen wie auch My Girl Thai oder Mint To Be.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Esther Supreeleela (My Girl, Deja Vu) als Prikkang, Push Puttichai Kasetsin (Boss & Me, Game Maya) als Sibtit, Baan Kanut Rojanai (The Crown Princess, Tukta Phee) als Key, Puifai Natthapat Wipatkornthrakul (Monkey Twins, Ha Unlimited) als Phitta

Thailand

NightTime พี่ไทม์คนเดิมเพิ่มเติมน้องนักเรียน

NightTime ist eine thailändische Drama-Serie aus dem Jahr 2019 mit insgesamt 3 Folgen a 20 Minuten.

©️Friday

Ich bin durch Zufall auf diese Serie gestoßen ohne wirklich zu wissen, worum es geht. Auf Grund der überschaubaren Länge beschloß ich der Serie eine Chance zu geben.

Worum geht es NightTime?

Während eines Kampfes zwischen zwei verfeindeten Straßengangs wird ein junger Schüler namens Night angeschossen. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wird, trifft er auf einen jungen Mann namens Time. Dieser stellt sich als Schütze heraus und will Buße tun. Er überredet Night für die Dauer seines Heilungsprozeßes eine helfende Hand zu sein.

Lohnt dich die Serie?

Als ich mit dem Schauen angefangen habe, wusste ich nicht was mich erwarten würde. Die ganze Produktion bewegt sich auf einem einfachen Niveau ohne viel Aufhebens. Die Geschichte der beiden vollzieht sich zum größten Teil als eine Art Kammerspiel. Dabei wird meistens auf Musikeinlagen verzichtet.

Beide Männer kommen aus unterschiedlichen Welten. Während Night als Vollwaise seinen Alltag erfolgreich bewältigt, gehört der draufgängerische Time zur thailändischen Gangsterszene.

Es ist schön zu sehen, wie die unbescholtene Art von Night auf Time abfärbt. Dieser wird im Laufe der Serie immer zugänglicher und lebensfroher. Bald wird klar, dass sich die Serie nicht auf eine Milieustudie konzentriert, sondern auf eine gleichgeschlechtliche Liebesbeziehung in ihren Anfängen.

Obwohl ich kein Freund von homosexuellen Liebesgeschichten in Serien bin, ist diese unheimlich süß dargestellt. Die anfängliche Unbeholfenheit und Schüchternheit wird von den Darstellern perfekt in Szene gesetzt. Man hat regelrecht Spaß sie bei dem Entdecken ihrer Gefühle zu beobachten.

Obwohl es insbesondere aus dem thailändischen Bereich eine enorme Anzahl von homosexuellen Liebesgeschichten gibt, war das meine erste Sichtung aus dem Thema. Die Art der Darstellung war in jedem Fall überzeugend und erfrischend ehrlich. Ich würde mir mehr von diesen Produktionen aus dem westlichen Bereich wünschen. Immerhin ist gleichgeschlechtliche Liebe ein normales Thema unserer Gesellschaft und verdient es deswegen eigene Geschichten zu erzählen.

Fazit

Da der Rest der Serie sehr einfach gehalten war und wenig Ambition erkennen ließ, fällt meine Benotung heute ein wenig spärlicher aus. Zwar konnten die Darsteller mit ihrer Art wunderbar überzeugen, jedoch bot mir das Drehbuch insgesamt zu wenig. Deswegen gebe ich insgesamt 6/10 Punkte.

NightTime eignet sich wunderbar für Freunde gleichgeschlechtlicher Romanzen wie auch bei Looking oder Queer as Folk.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Oak Puwanart Runapnain (Key Love The Series) als Night, Film Worawit als Time

Thailand

Love Beyond Frontier อุบัติรักข้ามขอบฟ้า

Love Beyond Frontier ist eine thailändische Drama-Serie aus dem Jahr 2019 mit insgesamt 13 Folgen a 40 Minuten.

Thema: Hilfloser Hong Konger sucht seine ihm unbekannte Mutter in Bangkok

©️GMM TV

Ich bin durch Zufall auf die Serie gestoßen und beschloss sie einfach mal auszuprobieren. In letzter Zeit schaue ich gerne thailändische Serien.

Worum geht es in Love Beyond Frontier?

Nachdem Tod seines Vaters macht sich Wang auf nach Thailand, um seine ihm bis dato unbekannte Mutter zu finden. Kaum angekommen, trifft er auf die besten Freunde Ple und Win.

Als er die ihm bekannte Adresse erreicht, muss er sehr schnell feststellen, dass seine Mutter weggezogen ist. Dafür wohnt da jetzt die junge Bloggerin Pat, die ihn aus Mitleid bei sich aufnimmt. Auch ihre Wege kreuzen immer wieder mit dem für Sie verhassten Win.

Trailer

Lohnt sich die Serie?

JA! Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich zuletzt eine Serie mit derartig wundervollen Drehorten gesehen habe. Ich war immer wieder begeistert von dem Zauber Thailands. Neben der interessanten Handlung lohnt sich das Sichten der Serie schon allein durch ihre Schauplätze. In nahezu jeder Folge werden einem buddhistische Tempeleinlagen, Berge, Meer, historische Viertel oder typisch thailändische Bräuche präsentiert. Wie Reiseführer erklären einem die Figuren beiläufig die Ortschaften und ihre historischen Bewandtnisse. Das ist ungemein spannend und unterschwellig perfekt vermittelt.

Die Geschichte ist sehr liebevoll erzählt. Wang und die Suche nach seiner Mutter bilden den Rahmen. Jedoch dreht sich die Handlung vermehrt darum wie sich vier Unbekannte zu wahren Freunden entwickeln. Dabei wird immer wieder die Frage aufgeworfen was die wahre Heimat ist.

Mit den vier Protagonisten haben wir vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Den ruhigen und erwachsenen Wang, der sich nach einer Familie sehnt. Die flippige Pat, die um ihre Unabhängigkeit bemüht ist. Das Muttersöhnchen Win, der in vielen Bereichen noch sehr unselbständig ist und die um Anerkennung kämpfende Ple, die stetig bemüht ist Wangs Herz zu erobern. Das Zusammenspiel der Figuren bietet einige schöne Momente, die ans Herz gehen und zeigt auf, wie Freunde zu einer Ersatzfamilie werden können.

Der Handlungsstrang um die Mutter war für mich weniger interessant und ich war froh als der beendet war. Die Lösung war früh absehbar und bot nur wenig Überraschungen.

Fazit

Insgesamt betrachtet bewegt sich die Serie auf einem für thailändische Verhältnisse hohem Niveau. Die Kulissen sind wunderschön, ebenso wie die eingespielte Musik. Tatsächlich hat man nach dem Sichten das Gefühl Thailand besser zu kennen und man bekommt regelrechte Reiselust. Da mir die Serie durch ihre lockere leichte Art soviel Spaß bereitet hat, gebe ich gerne 8/10 Punkte.

Love Beyond Frontier eignet sich wunderbar für Freunde von Jugenddramen wie auch bei Boy For Rent oder Switched at Birth.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Krist Perawat Sangpotirat (One Night Steal, Mint To Be) als Wang, Namtan Tipnaree Weerawatnodom (A Gift For Whom You Hate, Friend Zone) als Pat, New Thitipoom Techaapaikhun (Dark Blue Kiss, Wolf) als Win, Jane Ramida Jiranorraphat (Angel Beside Me, The Gifted) als Ple

Regie: Dan Worrawech Danuwong

Thailand

Boy for Rent ผู้ชายให้เช่า

Boy for Rent ist eine thailändische Dramaserie aus dem Jahr 2019 mit insgesamt 12 Folgen.

Thema: Zwei Studentinnen mieten sich einen Mann um ihre Probleme zu lösen

©️GMM One

Als ich nach den baldigen Veröffentlichungen schaute, stieß ich auf diese kurze Serie. Die Handlung klang einfach, aber ansprechend. Zudem hatte ich auch mal wieder Lust auf eine Thailändische Komödie. Jedoch bot kein Streaming-Dienst die Sendung mit ihrem Start an. Erst vier Wochen nach ihrer Veröffentlichung fand sich auch für uns eine Plattform zum Sichten, YouTube.

Worum geht es in Boy for Rent?

Smile ist eine unschuldige, lebensfrohe Studentin im ersten Unijahr. An ihrem ersten Tag trifft sie auf den Aufreißer Kyro und erliegt seinem Charme. Ihre beste Freundin Onnie hat hingegen ein Auge auf den Frauenschwarm Badz geworfen. Als beide Mädels den Angebeteten ihre Liebe gestehen, werden sie abgewiesen. Während Badz direkt auf die Liebe zu seiner Freundin verweist und keine Chance offen lässt, macht Badz Smile Hoffnung, indem er sie auffordert sein Herz künftig zum Hüpfen zu bringen. Um das zu Erreichen holt sie sich Hilfe von einem so genannten Boy for Rent.

Lohnt sich die Serie?

Durchaus. Diese Serie bietet für thailändische Verhältnisse richtig hochwertige Unterhaltung. Während die erste Episode noch ein wenig holprig daher kommt, legt sich dieses Problem bereits in der zweiten Folge.

Die Charakterzeichnung der Figuren ist ausserordentlich liebevoll und gelungen. Die ganze Handlung dreht sich um die beiden neu zusammen gefügten Pärchen, bei denen schnell klar wird wo die Reise hingeht. Jedoch ist die Idee und die Umsetzung des ganzen durchaus äußerst sehenswert.

Insbesondere die Geschichte um die kindlich naive Smile und das gut aussehende Allround-Talent Badz haben es mir angetan. Beide sind sehr freundlich und natürlich im Umgang miteinander und verbergen keine grundlegenden Geheimnisse. Es ist wirklich eine Freude ihnen zuzuschauen. Auch wenn Smile des Öfteren peinliche Momente liefert, bringt diese Kombination ganz viel Herz und Humor in die Show.

Ihnen gegenüber haben wir Liz und Kyro, deren Leben sich deutlich komplizierter gestaltet. Auch wenn Kyro am Anfang wenig vertrauenswürdig wirkt, ist der sympathischere von beiden. Liz hatte einige Momente, in denen ich nur den Kopf schütteln konnte, weil sie mich mit ihrem Verhalten so genervt hat.

Die ganze Sendung ist auf bildlicher Ebene wunderbar umgesetzt und bietet einiges an schöner Musik. Die Kulissen variieren und wirken nicht so billig wie in anderen Lakorns. Das schauspielerische Können der Darsteller ist durchwachsen. Aber für eine Liebeskomödie reicht es durchaus und gefällt.

Ein kleiner Running Gag sind die Haare von der Liz-Darstellerin, die mal lang und schwarz und in den nächsten Szenen wieder kürzer und braun sind. Daran kann man wunderbar die Reihenfolge der Dreharbeiten erkennen.

Fazit

Insgesamt betrachtet man die Serie viel Freude und bietet eine gelungene Liebeskomödie. Die Folgen sind sehr kurzweilig und das Drehbuch wirkt flüssig. Dank der Chemie der Darsteller kann man auch über weniger talentierte Schauspieler hinweg schauen, da das Konzept dennoch wunderbar aufgeht. Aus diesem Grund gebe ich gerne 8,5/10 Punkte für diese Serie.

Boy for Rent eignet sich wunderbar für Liebhaber romantischer Liebeskomödien wie auch bei Love at First Hate oder Love Beyond Frontier.

Interessierte können die Serie auf ihrem offiziellen Kanal auf YouTube sichten.

Darsteller: Fon Sananthachat Thanapatpisal (Kiss Me Again; I Hate You, I Love You) als Smile, Aye Sarunchana Apisamaimongkol (A Gift For Whom You Hate, Friend Zone) als Liz, Mond Tanutchai Vijitvongthong (Kiss Me Again, Fabulous 30 The Series) als Badz, Lee Thanatos Lowkhunsombat (Endless Love, Friend Zone) als Kyro

Regie: Koo Ekkasit Trakulkasemsuk

Thailand

Happy Birthday วันเกิดของนาย วันตายของฉัน

Happy Birthday ist eine Thailändische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 13 Episoden a 50 Minuten.

Thema: 17jähriger sieht den Geist seiner Schwester

©️GMM25

Über diese Serie bin ich durch Zufall gestolpert. Als ich mich darüber informierte, kam zum Vorschein, dass das Drama mehrere nationale Preise gewonnen hatte. Da zudem Push mit an Bord war, beschloss ich der Serie eine Chance zu geben.

Worum geht es in Happy Birthday?

Am Tag von Tonmais Geburt begeht seine Schwester Selbstmord. Aus diesem Grund gilt sein Geburtstag stets als Tag der Trauer und wird ignoriert. Unglücklich fristet er seinen Alltag mit der Unterstützung seiner einzigen Freundin Noinha. Zu seinem 17. Geburtstag überlässt sein Vater ihm das Zimmer seiner verstorbenen Schwester. Schnell stellt sich heraus, dass er ihren Geist sehen kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen, um den Grund für ihren Suizid herauszufinden.

Lohnt sich die Serie?

Das kommt darauf an, was man erwartet. Während der Anfang gelungen gestaltet eine unterhaltsame Fantasy-Serie abgibt, wandelt sich der Tenor des Dramas mit forstschreitender Handlung zu einem Melodram. Das muss man mögen.

Die Kulissen sind einfach gehalten und bieten einige schöne Drehorte. Zudem ist die Ausstattung der Serie simpel, wie man es von thailändischen Lakorns gewohnt ist.

Die Darstellung der verstorbenen Schwester Thannam ist wunderbar gelungen. Die Schauspielerin verkörpert ihre Rolle sehr natürlich und liebenswert. Zudem tobt sie sich mit allen Mitteln der Kunst aus. Ähnlich geht es in zurückhaltender Variante ihrem Bruder Tonmai. Das Zusammenspiel der Geschwister und ihre sich entwickelte Beziehung im Laufe der Serie war das Highlight für mich und machte ungemein Spaß zu betrachten.

Push als von Schuldgefühlen geplagter Ex verkörperte seine Rolle glaubhaft. Jedoch sehe ich ihn lieber in action-geladenen Rollen.

Die Darstellung der Eltern war durchwachsen. Der Vater blieb zu großen Teilen blass und unsympathisch. Seine Mutter wurde betont liebevoll dargestellt, schaffte es aber nicht glaubhaft zu vermitteln, dass es auch so ist.

Die Blicke in den Schulalltag und das Showbiz waren interessant und immer wieder sehenswert.

Fazit

Insgesamt betrachtet, ist die Grundidee der Serie durchaus spannend. Insbesondere am Anfang bieten sich viele lustige Momente, die gelungen rübergebracht worden waren. Die Aufklärung des Falles kommt überraschend und fiel aus meiner Sicht enttäuschend aus. Zudem fand ich es schade, dass ich in den letzten Episoden in einem reinen Familiendrama festhing. Das machte das Sichten stellenweise sehr zäh. Aus diesem Grund gebe ich insgesamt 7/10 Punkte.

Happy Birthday eignet sich wunderbar für Freunde übersinnlicher Lakorns wie He‘s Coming To Me oder Oh My Ghost.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Push Puttichai Kasetsin (Game Maya, Stairway to Stardom) als Tee, Mild Lapassalan Jiravechsoontornkul (3 Will be free, Kiss) als Thannam, Pluem Purim Rattanaruangwattana (One Night Steal, Our Skyy) als Tonmai

Drehbuch: Kanittha Kwanyu

Regie: Kanittha Kwanyu

 

Thailand

Once Upon a Time…In My Heart – Karn La Krang Neung…Nai Hua Jai กาลครั้งหนึ่ง…ในหัวใจ

Once Upon a Time…In My Heart ist eine Thailändische Drama-Serie aus dem Jahr 2016 mit insgesamt 12 Folgen a 90 Minuten.

Thema: Junge Frau flüchtet vor Ex und wird in einen Mafia-Krieg hereingezogen

©️Channel 7

Auch auf diese Serie bin ich wieder durch Zufall gestossen. Beim Stöbern entdeckte ich eine Vielzahl von interessanten Lakorns und hatte schnell die Qual der Wahl. Jedoch sprach mich dieses Drama zum einen wegen dem Mafia-Thema und zum anderen wegen der positiven Rezensionen sehr an.

Worum geht es in Once Upon A Time…In My Heart?

Die junge Autorin Fahsai wird nach 10 Jahren von ihrem Freund verlassen. Um ihrem Kummer zu entfliehen, fährt sie nach Japan in den Urlaub. Zur gleichen Zeit treffen dort zwei verfeindete chinesische Mafia-Clans aufeinander und bekriegen sich. Als der Chef der „Golden Dragons“ verletzt fliehen kann, trifft er auf Fahsai und entführt sie. Ab diesem Moment sind beide auf der Flucht vor dem rachsüchtigen Anführer der „White Tigers“ und kämpfen um ihr Überleben.

Lohnt sich die Serie?

Das kommt ganz darauf an was man erwartet. Die Beschreibung las sich von Anfang an interessant und aus diesem Grund war ich gespannt auf die Umsetzung. Die ganze Serie präsentiert sich wieder im typischen thailändischen Stil. Leicht überzeichnet und voller unglaublicher Wendungen. Dadurch wird die Geschichte nie langweilig.

Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl die Verfilmung eines erotischen Groschenromanes zu sehen. Die ganze Handlung samt ihrer Charakter erinnern an einen weiblichen Traum und sind zu schön um wahr zu sein. Die Mafiosi sind anscheinend nicht böse und haben ein wahrlich gutes Herz. Sämtliche Machenschaften wie Mord oder Erpressung tangieren die weiblichen Figuren in dieser Serie weniger. Tatsächlich scheinen sie dadurch magisch angelockt von den Männern.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Klan-Führer Daniel Wong und Chen Min. Während der erste als tragischer Traummann dargestellt wird, erscheint Min als emotional blinder Trottel. Charme besitzen sie beide und den spielen sie nicht zu knapp aus. Trotz der bösartigen Anfänge war ich immer im Team: Chen Min und hoffte sehr, dass er das Mädchen bekommt. Doch die Hoffnung gestaltete sich bis zum Ende als unglücklich.

Wenn ich mich auf ein Pärchen stürzen müsste, dass mich die ganze Zeit wunderbar unterhalten hat, fällt meine Wahl eindeutig auf Chen Biao und Puifai. Auch wenn sie ihre nervigen Momente hatte, waren die beiden von Anfang an schön zu betrachten. Jedoch war es für mich mehr als befremdlich zu sehen, dass wirklich keine Figur wirklich Probleme damit hatte, mit der Mafia zu verkehren. Das wirkte ungemein unrealistisch. Insbesondere wenn es auf das Ende zugeht. Oder kann man sich auch in der Mafia pensionieren lassen ohne Probleme?

Fazit

Alles in allem hat mich die Sendung wunderbar unterhalten. Man darf sie lediglich nicht zu ernst nehmen und sie als romantisches Drama betrachten. Dennoch werden viele Martial Arts-Kämpfe auf hohem Niveau geboten, die ordentlich Spaß beim zuschauen machen. Durch das überzeugende Spiel der weiblichen Hauptfigur blieb die Geschichte für mich bis zum Ende interessant, weswegen ich 6/10 Punkte geben kann.

Once Upon A Time…In My Heart eignet sich wunderbar für Freunde überzeichneter Lakorns wie You’re My Destiny und Oh My Ghost.

Darsteller: Mik Thongraya (Mon Garn Bandan Ruk, Jao Sao Jum Yorn) als Daniel Wong, Pimprapa Tangprabhaporn (Por Mod Jao Sanae, Bussaba Tah Rue) als Fahsai/Botan, Kitkong Khamkrith (Nang Rai, Saming Jao Tha) als Chen Min, Mek Juti Jumroenketpratip (Ruk Nee Boon Ruksa, Pisard Hansa) als Chen Biao

Compilation
Thailand

My Girl มงกุฎสุดที่รัก

My Girl ist eine thailändische Comedyserie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 20 Folgen a 50 Minuten.

Thema: Junge Überlebenskämpferin gibt sich als Millionärsenkelin aus

©️ True4U

Auf diese Serie bin ich dank Oh My Ghost gestoßen. In den Rezensionen wurde immer wieder kritisiert wie schwach die thailändische Interpretation zum koreanischen Original ist. Dabei boten sich durch den männlichen Hauptdarsteller auch Quervergleiche zu My Girl an, die in der Kritik auf einem ähnlichen Stand endeten. Da ich lange keinen Streaming-Anbieter gefunden habe, der die Serie unterstützt, konnte ich meine Neugier nicht befriedigen. Doch das änderte sich in diesem Jahr.

Worum geht es in My Girl?

Linin ist eine aufgedrehte junge Frau, die sich durch unzählige Jobs hangelt, um die Spielschulden ihres Vaters abzahlen zu können. Eines Tages bestiehlt sie den Millionär Purith. Nachdem sie sich immer wieder über den Weg laufen, engagiert er sie für einen kurzen Job. Sie soll seinem im Sterben liegenden Großvater als verschollene Enkelin erscheinen, damit er in Frieden sterben kann. Jedoch schöpft dieser aus dem Treffen neue Lebensenergie und erholt sich stetig. Die Situation beginnt zu entgleiten.

Lohnt sich die Serie?

Definitiv! Durch die gehäuften Negativkommentare auf Grund des Vergleiches zur koreanischen Mutterserie war ich äußerst skeptisch beim Sichten. Jedoch stellte sich meine Besorgnis sehr schnell als unnötig heraus. Die Serie macht von der ersten Minute an Spaß und weiß zu überzeugen. Pae und Esther spielen ihre Rollen fantastisch und haben zudem ein perfektes Spiel miteinander. Ihre Chemie fiel sofort ins Auge und unterstrich die komödiantischen Szenen perfekt.

Die ganze Geschichte folgt einem klassischen Schema. Dennoch sind die kleinen Ideen immer sehr kreativ und sehenswert gestaltet. Man bekommt den Eindruck, dass die Serie wirklich mit Liebe zum Detail produziert worden ist.

Das Drama präsentiert sich als rundum gelungen. Das Drehbuch, die Dialoge und die Kameraarbeit wissen zu überzeugen. Die ausgewählten Kulissen geben ein vielseitiges Bild ab. Zudem findet man auch in dieser Serie viele Hinweise darauf wie sich das Alltagsleben in Thailand gestaltet.

Die verschiedenen Handlungsebenen präsentieren sich unterschiedlich interessant. Natürlich hat mir die ganze Geschichte um die beiden Hauptpersonen, den CEO Purith und die quirlige Linin, am besten gefallen. Ihre Story deckt von Humor bis Drama alles ab. Insbesondere der ungeplante Ausflug auf dem Land mit den ansässigen Einwohnern bot legendäre Momente.

Die Rückkehr von Puriths Ex gestaltete sich nach dem bekannten Klischee und interessierte mich weniger. Wie so oft haben wir mit ihr eine gehässige Figur, die anderen gerne das Leben schwer macht um ihren Willen zu bekommen. Damit kann ich regulär immer wenig anfangen und so war es auch hier.

Mit Mark haben wir einen sympathischen Konkurrenten in der Serie, der sich von seiner besten Seite präsentiert. Mal abgesehen vom bizarren Schnurrbart scheint er nahezu perfekt und bietet schöne Augenblicke. Ich wusste seine Rolle lange nicht zu deuten, da ich immer einen Bösewicht erwartet habe, doch da habe ich mich geirrt.

Als letzten großen Charakter benenne ich den Großvater, der insbesondere zum Ende der Serie ganz anders reagiert als ich es von ihm erwartet hatte. Tatsächlich fand ich seine Rolle erst zum Ende wirklich interessant. Jedoch hat er wirklich schöne Momente mit der Linin.

Fazit

Die Serie bietet eine wunderbare Comedy-Serie mit viel Herz. Die Figuren machen Spaß und bringen den Humor pointiert herüber. Die Handlung wird nicht langweilig und weiß zu unterhalten. Durch den anstrengenden Plot um seine Ex muss ich einen Punkt abziehen, da er meiner Ansicht nach dem Drama nicht gut getan hat. Deswegen gebe ich insgesamt 8/10 Punkte.

My Girl eignet sich wunderbar für Liebhaber leichter Komödien wie auch bei What’s Wrong With Secretary Kim? oder Shopping King Louie.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Esther Supreeleela (Puer Tur, You’re My Destiny) als Linin, Pae Arak Amornsupasiri (Oh My Ghost, In Time With You) als Purith, Nathalie Ducheine (Rainbow Sweatheart) als Penny, Varot Makaduangkeo (Bangkok Rak Stories 2: Rueng Tee Koh) als Mark

Thailand

Game Maya เกมมายา

Game Maya ist eine thailändische Thriller-Serie aus dem Jahr 2017 mit insgesamt 17 Folgen a 60 Minuten.

Thema: Mann will Rache für den Mord an seiner Braut

©️GMM One

Beim Stöbern durch My Dramalist stieß ich auf diesen Lakorn und fand die Handlung von Anfang an ansprechend. Dennoch blieb die Serie noch eine Weile auf meiner Watchlist. Erst nachdem ich mich dazu entschlossen hatte endlich einmal ein Drama mit dem Lakorn-Gott Push Puttichai Kasetsin auszuprobieren, erschien mir diese Serie am nahe liegensten. Weiteres Vorwissen hatte ich jedoch nicht.

Worum geht es in Game Maya?

Am Tag der geplanten Hochzeit verunglückt Guns Zukünftige tödlich. Nach dem Schock entdeckt er eine Sprachnachricht von ihr auf seinem Handy, in der sie verängstigt darauf hinweist, dass der Geschäftsmann Khun Kawin an ihrem Tod Schuld ist, wenn ihr etwas passiert. Gun schwört Rache und schleust sich als Bodyguard des erfolgreichen Filmstars Pimdao, die zugleich Kawins Verlobte ist, in seine Welt.

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich muss man den thailändischen Stil mögen, um einen Lakorn zu überstehen. Alles wirkt manchmal etwas übertrieben oder zu stark ausgeschmückt. Was Wendungen und Dramatik in der Handlung angeht, wird es ebenfalls nie langweilig. Zudem sind die Kamerafahrten oftmals unnötig schnell und irritierend.

In diesem Drama präsentiert sich der Superstar des thailändischen Lakorns Push Puttichai Kasetsin an der Seite seiner Ehefrau Jooy Warattaya Nilkuha. Das erklärt auch die starke Chemie der beiden Leads von der ersten Minute an. Ob im Streit oder im Schwärmen funktionieren beide zusammen sehr gut. Tatsächlich macht es unheimlich viel Spaß ihre Interaktion zu erleben. Während Push durch sein besonnenes Spiel unheimlich an Ji Chang Wook erinnert, gibt sich Jooy zwar sympathisch aber auch etwas dümmlich naiv.

Die Darstellung des kriminellen Geschäftsmannes Kawin ist überraschend vielschichtig und spannend. Man weiß lange nicht was man von seiner Figur halten soll und hat an manchen Stellen sogar Mitleid mit seinen verzwickten Situationen.

Die weiblichen drei Nebenrollen sind alle mehr oder weniger dumm angelegt. Pimdaos Managerin Prim ist zwar eine intelligente Frau mit erstklassigen Ansichten, jedoch handelt sie nie. Das wirkt teilweise störend und wenig nachvollziehbar. Pimdaos beste Freundin Nam ist unheimlich nervig in ihrer Art und man weiß nicht, ob man sie einfach peinlich finden soll oder hassen. Und zu Schluss darf nicht unerwähnt bleiben die Stiefschwester von Kawin und ihre teuflische Lache. Bei ihr hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie die Serie auf das Klischee einer brasilianischen Telenovela heben möchte.

Was mich anteilig verwirrt hat, war tatsächlich die genaues Stellung des männlichen Hauptcharakters. Das mag vielleicht am Kulturunterschied liegen. Jedoch habe ich bis zum Ende nicht verstanden, ob er Polizeichef, Sicherheitsbeauftragter, Kampfkunstlehrer oder Bodyguard war. Das wurde auch nicht wirklich aufgeklärt. Die Interaktionen mit seinen Freunden, bei denen ich auf beruflicher Ebene das gleiche Problem hatte, ist sehr gefällig und sympathisch. Jedoch war die Figur der Fast-Schwägerin meine absolute Hassfigur. Die hat mich permanent durch ihre Dummheit genervt und mich schon beim Erscheinen zum Augen rollen bewegt.

Fazit

Die Handlung und ihre mit sich bringenden Verwicklungen unterhalten und machen Freude. Ich war an keiner Stelle gelangweilt und wollte immer wissen wie es weitergeht. Das spricht für eine gute Serie! Aus diesem Grund habe ich auch solide 7/10 Punkte gegeben. Auch wenn die Kamerafahrten manchmal komisch wirken, holen die Hauptdarsteller durch ihr Spiel einiges wieder heraus.

Game Maya eignet sich wunderbar für Freunde überzeichneter dramatischer Wendungen wie auch bei Once Upon A Time…In My Heart oder You’re My Destiny.

Darsteller: Push Puttichai Kasetsin (Boss & Me, Puer Tur) als Gun, Jooy Warattaya Nilkuha (Gum Lai Mat, Rahut Logan) als Pimdao, Tanjararak Kavee (Turn Left Turn Right, Beautiful Lie) als Kawin

Thailand

You‘re my Destiny เธอคือพรหมลิขิต

You’re my Destiny ist eine thailändische Dramaserie aus dem Jahr 2017 mit insgesamt 17 Folgen a 70 Minuten. Es ist das Remake der koreanischen Serie Fated To Love You.

Thema: Zwei Fremde schlafen aus Versehen miteinander und zeugen ein Baby

©️GMM One

Ich hatte Lust auf eine thailändische Serie und machte mich auf die Suche nach meinem nächsten Projekt. Nach einigem Hin und Her stieß ich auf diese Serie. Der Inhalt schien interessant. Deswegen machte ich mich sogleich ans Sichten.

Worum geht es in You’re my Destiny?

Pawut ist ein erfolgreicher Firmenerbe und plant seiner Freundin auf einer Kreuzfahrt einen Antrag zu machen. Wanida ist eine schüchterne junge Frau, die auf der gleichen Reise ihrem Freund ihre Unschuld schenken will. Durch die Einnahme von Medikamenten landen beide unbewusst im gleichen Zimmer und schlafen miteinander. Drei Monate später zeigt sich, dass ihre Tat nicht ohne Folge geblieben ist.

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich ja. Die Serien hat einige schöne Momente zu bieten und begeistert mit einer interessanten Geschichte. Der ganze Stil ist typisch thailändisch. Das muss man mögen. Lakorns schauen immer aus wie ich mir brasilianische Telenovelas vorstelle. So ist es auch in diesem Fall.

Die beiden Hauptdarsteller weisen eine wunderbare Chemie vor. Es macht Spaß sie zusammen zu erleben. Insbesondere das Spiel von der weiblichen Hauptdarstellerin begeistert. Im Laufe der Geschichte macht sie die größte Entwicklung durch. Vom Mauerblümchen wird sie zu einer selbstbewussten jungen Frau, die im Leben steht.

Tatsächlich hat mir am besten die Interaktion von Wanida und dem erfolgreichen Künstler Taya gefallen. Beide hatten wirklich schöne Szenen gemeinsam, die ihre Beziehung glaubhaft rüberbrachten.

Pawut selbst ist ein interessanter Charakter. Von Anfang an wird er trotz seiner hohen sozialen Stellung als sehr menschlich und empathisch vorgestellt. Deswegen war es immer wieder schwer zu begreifen, wenn er seine fiesen Aussetzer bekommen hat. Am überraschtesten war ich in der Hochzeitsszene von einer Bekannten, wo er abging wie sonst was. Das war mir beinahe ein wenig Zuviel.

Die Handlung ist spannend und wird trotz zahlreicher Wendungen nicht langweilig oder gar melodramatisch. Zudem gibt sie einen sehr guten Überblick über die gesellschaftlichen Regeln in Thailand. Allein wegen solchen Momente schaue ich gerne internationale Serien.

Mir hat die Serie über weite Strecken recht gut gefallen. Der Wandel kam mit der letzten Episode. Nach 16 Episoden des Mitfühlens wirkte die letzte Folge beinahe wie eine Parodie. Um das Drama zu überschatten, wurde hier krampfhaft ein Happy End aus dem Hut gezaubert, dass weder schauspielerisch noch drehbuchtechnisch gut gelöst wurde. Die Entdeckung der langgesuchten Schwester wirkte in ihrer Umsetzung lächerlich. Jedoch war das nichts im Vergleich zu dem Arztgespräch im Krankenhaus. Ich kann nicht einmal in Worte fassen, wie abstrus die Szenerie war.

Fazit

Mir hat die Serie wirklich überraschend gut gefallen. Die Schauspieler könnten mich begeistern und die Handlung wurde nicht langweilig. Durch die idiotische letzte Episode muss ich jedoch einen Punkt abziehen. Insgesamt gibt es sehr gute 8/10 Punkte.

You’re My Destiny eignet sich wunderbar für Freunde ernster Dramen wie auch bei Just Between Lovers oder Come And Hug Me.

Interessierte können die Serie auf YouTube sehen.

Darsteller: Esther Supreeleela (My Girl, Puer Tur) als Wanida, Bie Sukrit Wisetkaew (Prom Mai Dai Likit, Soot Ruk Chun La Moon) als Pawut, Weckx Lanlalin (Fan Rak Fan Salai, Heeb Lorn Sorn Winyarn) als Kaekai, Tre Porapat Srikajorn (Songkram Nak Pun, Phatu Kat) als Taya

Regie: Worawit Khuttiyayothin

Thailand

Love at First Hate มารร้ายคู่หมายรัก

Love at First Hate ist eine thailändische Comedyserie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 13 Folgen a 40 Minuten.

Thema: Hassliebe zwischen berühmten Star und charismatischem Doktor

Via Dramalist

Auf der Suche nach einem leichten Thai-Drama stieß ich auf diese Serie. Der Plot sprach mich sofort an und ihre kurze Laufzeit überzeugte mich damit gleich zu starten. Da ich bereits positive Erfahrungen durch das Sichten von „Gasohug“ gemacht hatte, erwartete ich mindestens das gleiche Niveau.

Worum geht es in Love at First Hate?

Durch ein Versehen verbringen die erfolgreiche Schauspielerin Kluay und der gut aussehende Arzt Dr. Pup unwissentlich eine Nacht im gleichen Hotelzimmer. Als sie am nächsten Tag von der Presse erwischt werden, entwickelt sich ein ernsthafter karrieregefährdender Skandal. Um die Wogen zu glätten, spielen sie der Öffentlichkeit eine glückliche Beziehung vor.

Lohnt sich die Serie?

Mit Beginn der Serie habe ich eine klischeebeladene Serie erwartet, die mich wunderbar unterhalten sollte. Jedoch habe ich dem Drama komplett unrecht getan. Tatsächlich ist die vorhersehbare Handlung weniger störend, weil die Geschichte so liebevoll bis ins kleinste Detail umgesetzt worden ist.

Die Schauspieler überzeugen in ihren Rollen und meistern die komischen Szenen mit Bravour. Laute Lacher sind garantiert und überzeugen auf ganzer Linie. Die verschiedenen Figuren bieten allerhand spaßige Momente. Natürlich wird sich auch viel aus der Klischee-Kiste bedient. Dennoch stört es in keinster Weise.

Die Liebesgeschichte ist unheimlich süß. Die gemeinsamen Szenen bieten einige denkwürdige Momente. Als ein Highlight gilt für mich die Fahrt durch den Monsun. Dabei bieten sich wunderbare typisch thailändische Kulissen. Zudem wird auch immer wieder die lokale Alltagskultur mitsamt ihrer Ernährung vermittelt.

Natürlich ist auch die böse Stiefschwester mit von der Partie und zeigt all ihre ekligen Facetten. Doch das lässt unsere Heldin meist kalt. Eben diese Souveränität hat mir wunderbar gefallen.

Fazit

Ich habe eine kleine Vorliebe für Thai-Dramen entwickelt. Diese Serie ist auch mit ein Grund dafür. Ohne die häufig genutzten koreanischen Vorbilder zu imitieren, geht diese Sendung souverän ihren eigenen Weg und überzeugt dabei. Die Handlung ist witzig. Das Drehbuch originell. Die Kulissen sehr gut ausgewählt. Die Musik ist perfekt pointiert. Insgesamt gibt es von mir 7,5/10 Punkte.

Love at First Hate eignet sich wunderbar für Freunde romantischer Liebeskomödien wie bei der Ugly Duckling Series oder Lucky Romance.

Interessierte können die Serie auf YouTube Sichten.

Darsteller: Son Yuke Songpaisan (Ded Peek Nangfah) als Paniti/Dr. Pup, Mook Worranit Thawornwong (Angel Beside Me, Mint to Be) als Kluay

Thailand

Left Me Behind/Ting Wai Klang Tarng ทิ้งไว้กลางทาง

Left Me Behind ist eine thailändische Dramaserie aus dem Jahr 2015 mit insgesamt 4 Folgen a 45 Minuten. Die Serie basiert auf einem Liedtext von der Band Potato.

Thema: Wiedersehen der Jugendliebe in der Umbruchphase

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Via Dramalist

Auf der Suche nach einer kurzen thailändischen Serie bin ich dank My Drama List auf dieses Drama gestoßen. Dabei fand ich heraus, dass die Show auf dem Erfolgshit der Band Potato basiert. Alle Mitglieder haben wirken in der Sendung mit. Dabei übernimmt der Lead-Sänger die Hauptrolle. Da es sich um ein Bonusprojekt aus der Musikindustrie handelt, erwartete ich nicht viel. Ohne weiteres Vorwissen machte ich mich ans Sichten.

Worum geht es in Left Me Behind?

Perapol ist es seit seiner Kindheit gewohnt alleine durchs Leben zu gehen. In seiner Jugend wurde er von seinen Mitschülern nicht beachtet. Als er eines Tages die junge Khemsuda kennenlernt, wendet sich das Blatt. Beide schließen eine enge Freundschaft und verbringen jede freie Minute miteinander. Als Khem eines Tages wegzieht, verlieren beide den Kontakt zueinander. Die Jahre vergehen und Pe kann Khem nicht vergessen. Durch Zufall treffen sich beide nach zehn Jahren wieder und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Lohnt sich die Serie?

Obwohl die Hauptrollen nicht mit ausgebildeten Schauspielern besetzt sind, entfaltet sich das Drama sehr gut. Der Einstieg wirkt ein wenig unbeholfen und irritiert. Durch die Kamera-in-der-Kamera war ich erst verwirrt und dachte, dass ich eine Dokumentation erwischt habe. Doch gleich danach beginnen die Rückblenden und werfen einen geradezu in die Handlung rein.

Die Serie spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen erleben wir die Erlebnisse aus Kindertagen und zum anderen die aktuelle Zeitebene als Erwachsene. Diese Mischung funktioniert sehr gut und lässt das Drama lebendig wirken. Zudem werden bestimmte Momente dadurch ohne viel Reden geklärt.

Das Wiedersehen der beiden Charakter verläuft komödiantisch und bietet niedliche Momente. Die Chemie der beiden stimmt, obwohl es von Ihrer Seite deutlich überzeugender wirkt als von seiner. Das mag jedoch auch dem Rollenbild geschuldet sein. Pe ist ein introvertierter, fleißiger Kerl, der für die Liebe zur Musik lebt. Er hat mehrere Jobs, die ihn über Wasser halten und nur einen kleinen Freundeskreis. Durch seine zurückhaltende Art wird er von seiner Umgebung oft nicht wahrgenommen. Khem hingegen ist eine extrovertierte Augenweide, die es weiß Menschen mitzureißen. Durch die Trennung von ihrem Ex ist sie komplett im Liebeschaos gefangen und vergießt mehr Tränen als sie müsste.

Das Wiedersehen der beiden verläuft ruhig. Die gemeinsamen Momente sind harmonisch. Doch als das Thema Träume verwirklichen aufkommt, läuft es recht schnell gegen den Baum. Beide Lieben sich und das merkt man auch. Le leidet wie der letzte Hund und Khem versteht ihn nicht. Somit bringen die letzten beiden Episoden ordentlich Drama und Herzschmerz mit sich. Das muss man mögen.

Original-Ende oder Alternatives Ende?

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, besitzt die Serie zwei verschiedene Enden. Das Original-Ende kommt äußerst düster daher und fügt sich der melancholischen Stimmung der letzten beiden Episoden. Das wirkt als Konsequenz zwar logisch und realistisch, aber auch traurig uns negativ. Man fragt sich, ob man die ganze Situation nicht hätte anders lösen können. Wenn die Liebe so stark ist, warum können sie es nicht gemeinsam überwinden?

Das Alternative Ende soll deutlich mehr Hoffnung machen und gibt dem Zuschauer einen Lichtblick. Es deutet an, dass es die wahre Liebe gibt und beide einander ein Jahr lang nicht vergessen konnten. Wenn man jedoch zu sehr darüber nachdenkt, wirkt auch dieses Ende bittersüß. Sie kehrt zurück und er muss gehen. Auch hier verpassen sich beide. Warum muss die Serie so realistisch enden?

Fazit

Tatsächlich wirft die Serie einen realistischen Blick auf Beziehungen. Auch wenn die Liebe groß genug ist, kommen einem die Widrigkeiten des Alltags immer wieder dazwischen. Wenn man jemanden wirklich liebt, kann man ihn dann überhaupt von seinem Traum abhalten oder wird man zum neuen Traum? Die Serie versucht diese Fragen ehrlich zu beantworten und geht auch mit dem nötigen Ernst an die Sache heran. Die Schauspieler machen ihren Job gut und wissen zu überzeugen. Wie nicht anders zu erwarten, bietet die Serie schöne Club-Kulissen und einen fantastischen Soundtrack. Da mir das Ende jedoch ein wenig zu zäh wirkte, gebe ich 7/10 Punkte.

Ting Wai Klang Tarng ist ein realistisches Liebesdrama im Stil von Everwood und October Road.

Interessierte können die Serie auf Dailymotion streamen.

Darsteller: Baitoei Zuvapit Traipornworakit (It’s Complicated, Gang Kao Kayao Krua) als Khemsuda, Patchai Pakdesusuk als Perapol, Nut Devahastin (Majurat Holiday, Sot Stories) als Pon

Thailand

Gasohug…Rak Tem Thang แก๊สโซฮัก..รักเต็มถัง

Gasohug…Rak Tem Thang ist eine thailändische Comedyserie aus dem Jahr 2016 mit insgesamt 6 Folgen a 25 Minuten. Sie wurde für den Valentinstag produziert.

Thema: Junge Frau findet ihren „Traummann“ an der Tankstelle

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Via Dramalist

Auf der Suche nach einer kurzen thailändischen Serie bin ich dank My Drama List auf diese Liebeskomödie gestoßen. Durch die wenigen Episoden schaut sich die Serie schnell weg und unterhält. Da ich im Bereich von thailändischen Serien noch sehr unerfahren bin, war ich gespannt und hatte kaum Erwartungen.

Worum geht es in Gasohug…Rak Tem Thang?

Die hübsche Eve träumt seid ihrer Kindheit von ihrer Zukunft. Dabei bewahrheiten sich ihre gesehenen Ereignisse immer wieder. Um den Überblick zu bewahren, schreibt sie alles prophezeite auf Post It und dekoriert damit ihre Zimmerwand. Während mit ihrer Karriere alles nach Plan verläuft, sehnt sie sich nach dem gut aussehenden Mann aus ihren Träumen. Eines Tages entdeckt sie ihn durch Zufall an einer Tankstelle und bemüht sich fortan ihn kennenzulernen.

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich habe ich mich am Anfang gefragt was das hier werden soll. Man wird sofort in die Handlung hereingeworfen und erlebt bereits in der ersten Episode eine äußerst befremdliche Situation. Normalerweise müsste eben dieser Moment als Konsequenz haben, dass die Serie hier endet, doch weit gefehlt. Jetzt geht das ganze Drama erst richtig los.

Obwohl Eve eine wunderschöne Person ist, verhält sie sich meist äußerst befremdlich und unnötig dominant. Da wir als Zuschauer ihre Gedankengänge kennen, wirkt es weniger problematisch. Jedoch gilt das nicht für das Objekt ihrer Begierde, weswegen es merkwürdig wirkt, dass er mit ihr überhaupt noch Kontakt hat.

Pun ist ein gut aussehender, junger Mann mit idealistischen Zügen. Durch seine Herkunft sieht er sich in einer geringfügigen Position und verfällt dadurch auch im Alltag in eine unsichere Rolle. Dabei wirkt er sehr sympathisch und stellenweise unnahbar.

Eve ist eine aufgedrehte, hübsche Frau, die genau weiß, was sie vom Leben möchte. Dabei ist sie selbstbewusst genug um für ihre Ziele zu kämpfen. Als sie Pun kennenlernt, ist sie erst ernüchtert, weil er komplett anders als der Mann in ihren Träumen ist. Jedoch legt sich die anfängliche Skepsis als sie sich in ihn verliebt.

Die Interaktion der beiden Hauptcharakter ist wirklich Gold wert und sorgt für einige süße Szenen. Dabei wird weniger auf kitschige Momente wert gelegt als auf eine bestehende Chemie der beiden. Mein Highlight war die Eves Geburtstagsfeier und die Verwicklungen, die sich daraus ergeben.

Fazit

Diese low budget-Produktion unterhält mit viel Herz und einem unschuldigen Humor. Die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf und liefern entspannte Fernsehunterhaltung. Der Lakhon ist äußerst kurzweilig und macht Spaß. Wie man vielleicht schon an meinen Kommentaren gemerkt hat, bin ich begeistert von der weiblichen Figur. Sie war so schön, dass es richtig Freude bereitete sie anzusehen. Da mich die Serie fantastisch unterhalten hat, gebe ich überzeugende 8/10 Punkte.

Gasohug…Rak Tem Thang eignet sich wunderbar für Liebehaber Unschuldiger RomComs wie Pushing Daisies oder Hart of Dixie.

Interessierte können die Serie auf DramaCool streamen.

Darsteller: Ice Preechaya Pongthananikorn (Fabulous 30, Leh Lub Salub Rarng) als Eve, Noprattayakorn Nattarat (Man in the Rain, One Year 365) als Pun, Tikumpornteerawong Chaleumpol (My Love From Another Star Thai, Tukta Phee) als Eves Kollege und bester Freund

Drehbuch: O Patha Thongpan

Regie: O Patha Thongpan

Thailand

Oh My Ghost ผีป่วนชวนมารัก

Oh My Ghost ist eine Thailändische Comedyserie von 2018 mit 16 Episoden a 65 Minuten. Sie ist ein Remake der südkoreanischen Produktion gleichen Namens von 2015.

Thema: Vom Geist besessenes Mauerblümchen muss strengen Chef verführen

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Via Dramalist

Diese Serie hatte ich schon länger auf meiner Agenda. Obwohl ich in vielen verschiedenen Foren gehört hatte, dass das koreanische Original deutlich besser sein soll, entschied ich mich für die Thailändische Auslegung. Zum einen wollte ich endlich einmal eine Produktion aus dem Land erleben und zum anderen war ich gespannt auf das dort dargestellte Lebensbild. Das ist ein Hauptgrund warum ich so gerne internationale Serien schaue: die Darstellung des dortigen Lebens interessiert mich. Damit meine ich nicht perfekte Kulissen, sondern klassische Elemente. Mode. Essen. Kulissen. Straßen. Stadtaufnahmen. Sprache. Trends.

Weiterhin wurde vermehrt angeprangert, dass diese Serie eine exakte Kopie vom Drehbuch sein soll. Da ich bereits genug koreanische Serien auf meiner Liste habe, wurde es Zeit Thailand eine Chance zu geben.

Der Plot hat mich erst abgeschreckt, weil er wirklich dumm klang. Jedoch konnte ich die vielen positiven Rezensionen zu dieser Sendung nicht komplett ignorieren und entschied der Sache eine Chance zu geben.

Worum geht es in Oh My Ghost?

Jiew ist eine junge Frau, die im erfolgreichen Bistro des Starkochs Artit als Küchenhilfe arbeitet. Seit ihrer Geburt kann sie Geister sehen und ist dadurch permanent verängstigt. Ihre Unsicherheit bringt sie und ihre Kollegen immer wieder in unnötige Probleme, weswegen sie nicht sehr beliebt ist. Zudem ist sie heimlich in ihren strengen Chef verliebt. Dieser macht ihr eines Tages eine harte Ansage, weswegen sie beschließt zu kündigen.

Parallel wird der flippige Geist Khaopun von einer Schamanin gejagt, weil sie immerzu Unruhe stiftet. Sie versteht nicht warum sie nicht ins Jenseits fahren darf und vermutet ihre bestehende Jungfräulichkeit als Ursache. Um das Problem zu lösen, schlüpft sie auf der Flucht in Jiews Körper. Von nun an trotzt diese vor der Außenwelt nur noch vor Selbstbewusstsein und ist reichlich bemüht ihren Chef ins Bett zu bekommen.

Lohnt sich die Serie?

So blöd wie der Plot klingt, kommt er doch ganz gefällig daher. Die Grundlage eignet sich wunderbar für eine Komödie und sorgt für niedliche Momente mit Lachgarantie. Die Charaktere sind mit ihren Eigenarten recht sympathisch. Während ich Artit, der von allen Sun genannt wird, und seine skurrile Küchencrew unglaublich sympathisch auf ihre Art fand, ging es mir mit der Damenwelt nicht immer so.

Die Darstellung von Jiew war interessant. Ihre schüchterne Art fand ich recht schnell nervig und Zuviel. Ihre flippige Art hingegen wechselte zwischen total sympathisch und „Was ist nun los?“. Während es am Anfang noch Spaß macht, wird zur Mitte der Serie die Figur sehr anstrengend. Das beruhigt sich zum Ende wieder. Ich mochte es wie sie immer „Chef“ sagte. Das war ein Ohrwurm.

Khaopun hat mir als Geist super gefallen und das machte sie mir gleich sympathisch. Die ganze Geschichte mit ihrer Familie war auch sehr interessant. Deswegen fand ich es immer irritierend, sobald Jiew den überdrehten Geist in sich hatte, während der Geist in seiner normalen Form deutlich gemäßigter war.

Die Geschichte um Muadprin war spannend und interessant. Zwar konnte man spätestens nach der Hälfte der Serie schon sehen, wohin es sich entwickeln wird, doch das änderte nichts am Spaßfaktor.

Die Chemie der Charaktere fand ich in Ordnung. In vielen Foren wurde es angeprangert, dass hier keine vorliegt. Das sehe ich nicht so drastisch. Zudem ist sich die Serie ihres Erbes bewusst, in dem sie immer wieder Anspielungen auf die Originalserie macht. Die offensichtlichste davon findet sich in Folge 11 als Jiew Sun darauf hinweist, dass er aussieht wie der koreanische Schauspieler Jo Jung-suk.

Die Kulissen sind farbenfroh und fröhlich gestaltet. Die erwarteten Bildsequenzen von Bangkok fand ich interessant und nicht zuletzt war es auch spannend die Thailändische Sprache zu hören.

Fazit

Oh My Ghost ist eine unterhaltsame Komödie mit Krimielementen. Es wird nicht langweilig die Serie zu schauen und unterhält sehr gut. Die Schauspieler überzeugen nur bedingt, aber da sich die Serie selbst nicht zu ernst nimmt, ist das in Ordnung. Gemäß meiner Erfahrung befinden sich Netflix-Produktionen gerne im mittelmäßigen Bereich. So ist es auch hier. Jedoch gefiel mit der Abdruck des Alltagslebens. Deswegen wird es nicht meine letzte thailändische Serie gewesen sein. Insgesamt gebe ich entspannte 7/10 Punkte.

Oh My Ghost eignet sich wunderbar für Liebhaber von My Amazing Boyfriend und Hexenliebe – Witch’s Love.

Interessierte können die Serie auf Netflix streamen.

Darsteller: Noona Nuengtida Sophon als Jiew, Gypsy Keerati Mahapreukpong als Khaopun, Pae Arak Amornsupasiri (My Girl, In Time With You) als Artit/Sun, Nat Sakdatorn (Friendzone) als Muadprin