USA

Scream Queens

Scream Queens ist eine US-amerikanische Anthologie-Serie aus dem Jahr 2015 mit insgesamt 23 Folgen a 45 Minuten in 2 Staffeln.

Thema: Auf dem Campus geht ein Serienmörder auf Jagd nach Mitgliedern einer Studentenverbindung

©️FOX

Als ich zum ersten Mal von dem neuen Projekt Scream Queens hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Sämtliche Arbeiten von Ryan Murphy und Brad Falchuk konnten mich in der Vergangenheit ungemein begeistern und somit sah ich vielversprechend zu dieser Serie. Allein das geniale Cast machte schon Lust auf das Sichten allein.

Worum geht es in Scream Queens?

Chanel Oberlin ist die Königin der elitären Studentenverbindung Kappa Kappa Tau und führt ihre Rolle mit einer fiesen Strenge aus. Als die Uni-Dekanin beschlieft, dass in die Verbindung zukünftig jeder aufgenommen werden kann, beschließt sie sämtlichen Neuankömmlingen das Leben zur Hölle zu machen. Doch das gestaltet sich nicht so leicht wie erwartet, da ein Serienmörder sein Unwesen auf dem Campus treibt.

Lohnt sich die Serie?

Auf jeden Fall! Wie man es von den Ideengebern gewohnt ist, bewegt sich die Serie auf einem äußerst hohen Niveau. Dabei kommt derber schwarzer Humor nicht zu kurz und führt durch die ernsten Probleme dieser überzeichneten Welt.

Alles in dieser Sendung ist viel zu viel. Viel zu viel pink, viel zu viel Boshaftigkeit, viel zu viel Humor. Die ganze Verbindungswelt erscheint ungemein kitschig und derbe hieratisch. Das macht das besondere Flair dieser Serie aus!

Vor allem Emma Roberts darf sich in ihrer Rolle als fieses Biest ordentlich austoben und bietet viel Angriffsfläche für die Lachmuskeln. Nicht anders ergeht es einem mit einer grandiosen Lea Michele, die eine ähnliche Rolle in Glee porträtieren durfte.

Das absolute Highlight dieser Serie sind ihre unzähligen Pop-Kultur-Anspielungen, die unheimlich viel Spaß bringen.

1. Staffel

Die Königin und ihre Minions sind das absolute Highlight dieser Show und wissen zu unterhalten. Insbesondere Billie Lourd habe ich hier lieben gelernt. Was ich jedoch feststellen musste, nachdem ich die Serie im Fernsehen erblickt habe, ist: Die Sendung funktioniert nur im englischen Original. Ähnlich wie es der britischen Skins-Variante bereits passiert ist, ruiniert die deutsche Synchronisation die komplette Serie und lässt sie unnötig trashig wirken. Das verdient die Serie überhaupt nicht.

2. Staffel

Während die erste Staffel an der Universität spielt, verlagert sich die Handlung in der zweiten Staffeln in ein Krankenhaus. Da ich kein Amazon Prime habe, gab es für mich leider noch kein Herankommen an diese Staffel. Sobald sich das ändert, wird meine Betrachtung hier nachgeholt.

Fazit

Was ich bereits von der Serie gesehen habe, wusste mich komplett zu überzeugen und zu unterhalten. Der schwarze Humor dieser Serie ist genial und komplett nach meinem Geschmack. Das gewohnte Cast hat mich einfach nur umgehauen und ich kann es kaum erwarten eines Tages auch die zweite Staffel zu sichten. Bisher gebe ich eindeutige 9/10 Punkte.

Scream Queens eignet sich wunderbar für Fans von Direktheit wie auch bei Glee oder American Horror Story.

Interessierte können die Serie aktuell nur auf Amazon Prime sichten.

Darsteller: Emma Roberts (American Horror Story, Unfabulous) als Chanel Oberlin, Lea Michele (Glee, The Mayor) als Hester Ulrich/Chanel #6, Abigail Breslin (Grey‘s Anatomy, Ghost Whisperer) als Libby Putney/Chanel #5, Billie Lourd (American Horror Story) als Sadie Swenson/Chanel #3, Jamie Lee Curtis (New Girl, Navy CIS) als Dekanin Cathy Munsch