Südkorea

Cheese In The Trap 치즈인더트랩

Cheese In The Trap ist eine südkoreanische Dramaserie aus dem Jahr 2016 mit insgesamt 16 Folgen a 60 Minuten. Sie basiert auf dem gleichnamigen Webtoon.

Thema: Eine junge Frau verliebt sich in ihren unnahbaren Erzfeind

Link zum Podcast ▶️

©️TvN

Obwohl das die erfolgreichste Serie mit meinem Lieblingsschauspieler Park Hae Jin ist, habe ich mich lange nicht getraut das Drama zu sichten. Das lag vor allem an den äußerst negativen Kommentaren von meinen gleichgesinnten KDrama-Freunden, die mir immer wieder davon abgeraten haben. Durch Kates Zuspruch bekam ich dann aber doch Lust auf die Serie und schaute sie einfach in einem Rutsch durch.

Worum geht es in Cheese In The Trap?

Eine strebsame Studentin kehrt an die Uni zurück und findet sich sogleich in einem Kleinkrieg mit dem beliebtesten Studenten wieder. Dieser scheint in ihren Augen berechnend und falsch zu sein, weswegen sie nach Leibeskräften bemüht ist ihn zu meiden.

Eines Tages beginnt jedoch eben dieser junge Mann ihr den Hof zu machen und sie versteht die Welt nicht mehr. Als wäre das nicht genug findet sie sich auch noch im Visier eines übergriffigen Stalkers wieder. Hängen diese beiden Begebenheiten zusammen oder ist es doch nur Zufall?

Official Teaser Collection

Lohnt sich die Serie?

Da wir die Serie ausführlich in unserem Podcast besprochen haben, werde ich mich heute kurz fassen. Die Serie bietet viele interessante Handlungsstränge, die mehr oder weniger alle miteinander verknüpft sind. Die Charaktere sind sehr vielseitig geschrieben und konstruiert.

Mit hat Hae Jin sehr gut gefallen, da ich es mag, wenn er unnahbare Figuren mimt. Jedoch fand ich die Tragik seiner Rolle zu oberflächlich behandelt. Insbesondere in der zweiten Hälfte der Sendung fällt seine Figur immer wieder unter das Radar, was ich zum einen sehr schade für die Entwicklung der Hauptrolle finde als auch als äußerst schlechtes Drehbuch schreiben empfinde. Auf Grund von Problemen hinter den Kulissen konzentrierte sich die Schreiberin am Ende immer stärker auf die zweite männliche Figur, weswegen viele weibliche Zuschauer ein Second Lead Syndrome entwickelt haben. Ich fand dessen Figur zwar auch unheimlich sympathisch, aber nur als einfachen Freund und nicht als eventuellen Partner.

Die weibliche Hauptrolle ist sehr loyal und klug angelegt. Das hat mir äußerst gut gefallen. Insbesondere die Tatsache, dass sie Probleme direkt angeht und nicht vor sich her schleppt wie man es gerne bei anderen Serien öfter sieht.

Die Figur der In Ha war super überdreht und egoistisch dargestellt. Die Schauspielerin hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Aus diesem Grund mochte ich die Figur bis zum Ende nicht und war wirklich überrascht, dass sie noch extremer werden kann als am Anfang.

Obwohl sich die Serie unter dem Mantel einer Liebesgeschichte präsentiert, finden sich durch die Machtkämpfe und Stalker sehr viele Thriller- und Melodramelemente wieder. Durch nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Schreiberin wird das Drama leider immer schwächer und das sehe ich nicht als Schuld der Darsteller. Aufgrund meiner Enttäuschung habe ich für mich entschieden ihre zukünftigen Projekte zu meiden. Das Ende ist wirklich die Krönung. Wer die Serie nicht sehen mag, aber jetzt neugierig geworden ist, der sollte unseren Podcast anhören. Dort erzählen wir auch noch einmal ausführlich viele Geschichten vom Dreh.

Fazit

Die Serie weiss wunderbar zu unterhalten und bietet eine erstklassig konstruierte Dynamik zwischen den Charakteren untereinander. Da die Serie so gut losgeht, ist das Ende umso enttäuschender. Das liegt vor allem daran, dass die Sendung gefühlt ihren roten Pfaden verliert. Deswegen gebe ich insgesamt 8/10 Punkte. Die Schauspieler sind einfach zu gut, um die Serie schlechter zu bewerten. Jedoch wäre wirklich mehr drin gewesen. Tatsächlich hat mir der Film von 2018 besser gefallen.

Cheese In The Trap ist perfekt für Freunde dramatischer zwischenmenschlicher Beziehungen mit einer Prise Humor wie auch bei Romance Is A Bonus Book und Le Coup de Foudre.

Interessierte können die Serie auf Viki und Netflix streamen.

Darsteller: Kim Go Eun (The King: The Eternal Monarch, Goblin) als Hong Seol, Park Hae Jin (Secret, Man to Man) als Yoo Jung, Seo Kang Joon (Something About Us, If The Weather Is Nice, I Will Come Find You) als Baek In Ho, Lee Sung Kyung (About Time, Weightlifting Fairy Kim Bok Joo) als Baek In Ha

Drehbuch: Kim Nam Hee

Regie: Lee Yoon Jung

Südkorea

Doctor Stranger 닥터 이방인

Doctor Stranger ist eine südkoreanische Dramaserie aus dem Jahr 2014 mit insgesamt 20 Folgen a 60 Minuten.

Thema: Junger Arzt kann aus Nordkorea fliehen und beginnt an einer Seouler Uniklinik als Herzchirurg, um seine große Liebe zu finden

©️SBS

Obwohl das Cast meine Lieblingsschauspieler vereint, habe ich lange gezögert diese Serie zu sichten. Das liegt einfach daran, dass mir so oft von ihr angeraten worden ist. Jetzt, wo ich sie gesehen habe, kann ich nur sagen, dass das unbegründet ist. Das Drama ist wirklich sehenswert.

Worum geht es in Doctor Stranger?

Park Hoon ist ein talentierter Herzchirurg, dem die Flucht aus Nordkorea gelingt. Als Kind wurden er und sein Vater dort gewaltsam festgehalten, um Experimente an Menschen zu machen. Dabei machte die Regierung auch vor seiner großen Liebe nicht halt.

Um das Geld zusammen zubekommen, um sie nach Südkorea zu schmuggeln, fängt er an der Uniklinik an und findet sich schnell in einem politischen Machtspiel wieder.

Teaser

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich wartet die Serie mit einem erstmal überraschend bizarren Plot auf. Die Beschreibung der nordkoreanischen Regierung fällt dabei nicht sehr positiv aus, da vor allem die aktuell noch existierenden Konzentrationslager einen starken Fokus einnehmen und damit verbunden die Experimente an Menschen. Darauf muss man sich einlassen können, da einige Fakten davon leider nicht weit hergeholt sind.

Die Geschichte um den Hauptcharakter Park Hoon ist äußerst spannend und sehenswert. Obwohl er selber ein äußerst tragisches Schicksal hat, begegnet er der Welt sehr positiv und versucht für seine Sünden durch gute Taten zu büßen. Dabei besinnt er sich immer daran, dass er zu allererst ein Doktor ist, dessen Funktion es ist Menschen zu heilen.

Gefangen in dem politisch gesteuerten Krankenhausgefüge trifft er dabei immer wieder an seine Grenzen und muss sich entscheiden, was richtig ist und wie er seine Ziele erreichen kann. Das ganze wird nicht leichter als er eine junge Ärztin kennengelernt, die seiner großen Liebe bis aufs letzte Haar gleicht.

Sein Konkurrent in der Serie ist der Chefarzt Han Jae Joon. Mit ihm muss er nicht nur um die Operation am Vizepräsidenten kämpfen, sondern findet sich auch schnell in einem Liebesdreieck um dessen Verlobte wieder. Jae Joon hat ebenfalls eine tragische Geschichte vorzuweisen, die seine ganze Handlungen antreibt. Sein Handeln ist spannend und hält genauso wie der Plot um den Hauptcharakter.

Neben den beiden Herren finden sich auch die dazugehörigen weiblichen Charaktere wieder. Während Dr. Han streckenweise sehr kühl und berechnend erscheint, ist sie doch sehr durchschaubar und forcierte schnell zu einem meiner Lieblingscharaktere. Auch wenn sie ihre Agenda stellenweise zu vertuschen sucht, ist immer wieder klar, warum sie es tut. Zumindest wenn man genau hinschaut. Ich verstehe den Hass für ihre Figur nicht, da sie tatsächlich die Vielschichtigste der ganzen Serie ist.

Weiterhin haben wir noch Dr. Oh, die in ihrem Liebeschaos und Familiendrama trotz ihrer nervigen Handlungen immer sympathisch bleibt. Auch wenn mir ihr Verhalten zeitweise sehr aufgestoßen ist, konnte ich mich dennoch in sie herein versetzen und sie verstehen.

Die Geschichte um die vier Hauptcharaktere unterhält wunderbar und bietet viel Tragik und Spannung. Die Inszenierung der Operationen allein war immer wieder zum Luft anhalten. Obwohl ich nie ein wirklicher Freund von Arztserien war, hat mich diese Serie so sehr überzeugt, dass ich in Zukunft noch mehr aus dem Genre sichten werden. Deswegen steht als Nächstes D-Day auf meiner Schauliste, dass einen komplett anderen Grund legt.

Fazit

Insgesamt betrachtet hat mich die Serie wunderbar unterhalten. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und dargestellt. Zudem ist die Geschichte spannend und der Antagonist von der ersten Minute einfach nur widerwärtig. Die Inszenierung und die Musik leisten ihren Beitrag, um aus der Serie ein unterhaltsames Vergnügen zu machen. Natürlich hat das Drama einige Schwächen und stellt vor allem in Bezug auf Nordkorea viele interessante Theorien auf. Jedoch sind einige Andeutungen leider nicht so weit hergeholt wie einige Zuschauer es gewertet haben. Insgesamt gebe ich der Serie deswegen 9/10 Punkte.

Doctor Stranger eignet sich wunderbar für Freunde von politischen Intrigen wie auch bei Designated Survivor: 60 Days und Vagabond.

Interessierte können die Serie kostenfrei auf Viki streamen oder YouTube sichten.

Darsteller: Lee Jong Suk (W: Two Worlds, While You Were Sleeping) als Park Hoon, Jin Se Yeon (Inspiring Generation, Item) als Song Jae Hee/Han Seung Hee, Kang So Ra (Revolutionary Love, Incomplete Life) als Oh Soo Hyun, Park Hae Jin (Man to Man, Bad Guys) als Han Jae Joon

Drehbuch: Park Jin Woo

Regie: Hong Jong Chan, Jin Hyeok

Südkorea

Shine Go Back 샤인

Shine Go Back ist eine südkoreanische Werbe-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 5 Folgen a 5 Minuten.

Thema: Mit Hilfe einer Maske wird ein Niemand zum Topmodel

©️vLive

Diese Serie habe ich tatsächlich nur wegen Park Hae Jin geschaut und war dank YouTube in 25 Minuten damit durch. Man merkt sehr schnell, dass die Produktion als Werbung angelegt ist und ähnelt dabei sehr 7 First Kisses.

Worum geht es in Shine Go Back?

Ji Ho ist ein dicker und wenig attraktiver junger Mann. Als sein Vater nicht zu Hause ist, findet er in dessen Zimmer eine Maske. Diese verspricht absolute Schönheit, wenn man sie täglich lediglich 17 Minuten trägt. Nach zwei Wochen ist er nicht mehr wieder zu erkennen.

Komplette Serie

Lohnt sich die Serie?

Lediglich für Fans von Park Hae Jin ist die richtige Antwort! Es ist schön wieder ein Drama mehr mit ihm gesehen zu haben und seine Vermutung, dass er in Mänteln gut ausschaut, bestätigt zu wissen.

Die ganze Produktion is Low Budget und richtet sich auf die Vermarktung der Maske aus. Dennoch gibt sie eine kleine Geschichte wieder, die darauf hinweisen soll, dass es immer auf die inneren und nicht nur auf die äußeren Werte ankommt.

Einen Werbespot mit Moral in der Geschichte zu sehen, ist auch einmal eine nette Idee. In 18 Minuten kann man eben nicht viel machen.

Fazit

Park Hae Jin spielt in seiner gewohnt lässigen Art und überzeugt auf ganzer Linie. Diese Werbe-Serie weckt in jedem Fall Interesse am Produkt, aber zählt nicht wirklich als richtiges Drama. Für das Gebotene gebe ich insgesamt 6/10 Punkte.

Go Shine Back eignet sich für Freunde kurzer Web-Dramen wie auch 7 First Kisses oder You‘re Imagination Becomes Reality.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Park Hae Jin (Man to Man, You Who Came From The Stars) als Ji Ho, Tae In Ho (My Fellow Citizens!, Life) als Ji Ho‘s Vater

Südkorea

My Love From The Stars 별에서 온 그대

You Who Came From The Stars ist eine südkoreanische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2013 mit insgesamt 21 Folgen a 60 Minuten. International ist sie ebenfalls bekannt unter den Titeln The Man From The Stars oder You Who Came From The Star.

Thema: Alien findet in exzentrischer Schauspielerin die Reinkarnation seiner großen Liebe

©️SBS

Wie bereits bei The Legend Of The Blue Sea gehört auch diese Serie auf die Listen der KDramas, die man kennen sollte. Ein Vorteil ist dabei, dass auch wieder das gleiche Team zur Verfügung stand. Obwohl ich normalerweise mit Geschichten über Außerirdische wenig anfangen kann, beschloß ich der Serie eine Chance zu geben.

Worum geht es in My Love From The Stars?

Do Min Joon landet in der Joseon Dynastie mit seinem Raumschiff. Da er das Leben der jungen Witwe Seo Yi Hwa rettet, verpasst er die Möglichkeit der Heimkehr und muss sich nun auf der Erde zurechtfinden.

400 Jahre später hat er es geschafft in Ruhe zu leben. Doch dann zieht auf einmal die berühmte Schauspielerin Chun Song Yi direkt neben ihm ein und macht ihm das Leben zur Hölle. Ohne es zu wissen sind einige Leute darum bemüht sie aus dem Weg zu schaffen. Als Min Joon das erkennt, beginnt er sie heimlich zu beschützen und erkennt in ihre die Reinkarnation seiner großen Liebe.

Teaser

Lohnt sich die Serie?

Meiner Erfahrung nach lohnen sich Serien mit Jun Ji Hyun und Park Hae Jin immer. Beide waren auch meine Hauptgründe der Serie eine Chance zu geben. Ich wurde nicht enttäuscht.

Wie man es von südkoreanischen Serien häufig kennt, gibt auch dieses Drama einen perfekten Genre-Mix ab. Fantasy, Action, Thriller, Komödie und Romanze finden sich hier in einem perfekt zusammengeschnürten Paket. Das Konzept geht perfekt auf und sorgt für durchgehende Spannung. Dabei bietet die Handlung immer wieder überraschende Wendungen und Situationen, in denen die Charaktere über sich hinaus wachsen können.

Die beiden Hauptdarsteller bringen den Humor der Serie wunderbar zur Geltung. Kim Soo Hyun überzeugt als trockener Alien, der permanent genervt zu sein scheint. Jun Ji Hyun gibt wie immer alles und scheut auch nicht davor zurück vor der Kamera komplett frei zudrehen. Wie bereits bei The Legend Of The Blue Sea kann man sie durch ihr einzigartiges Spiel nur lieben lernen. Das Zusammenspiel beider ist köstlich und mit soviel Komik und Tragik durchsetzt, dass man nicht abschalten mag.

Die beiden Nebencharaktere gefallen unterschiedlich. Park Hae Jin überzeugt als liebenswerter Chaebol auf ganzer Linie. Aus diesem Grund hat die Serie bei vielen Second Lead Syndrome ausgelöst. Seine Rolle sehe ich sehr umstritten. Zum einen gefällt mir seine Entwicklung im familiären Bereich sehr gut. Doch überhaupt nicht was die emotionale Komponente betrifft.

Yoo In Na spielt auch hier wieder ihre niedliche Ader aus, die man bereits in Goblin oder Touch Your Heart erleben durfte. Jedoch hat ihre Figur nicht wirklich Raum sich zu entfalten und stört eher die Entwicklung. Ähnlich geht es mir mit Song Yis Familie. Doch das störte nicht den Erzählfluss der Serie.

Fazit

Erst nachdem Beenden der Serie fand ich heraus, dass sich hier die gleiche Drehbuchschreiberin findet wie bei The Legend Of The Blue Sea. Das merkt man auch. Es gibt einige Parallelen zwischen den Serien, die das Sehen weiterhin zum Genuss werden lassen. Deswegen gebe ich insgesamt 8,5/10 Punkte.

My Love From The Stars eignet sich wunderbar für Fans romantischer Fantasy-Serien wie auch bei The Legend of The Blue Sea oder W: Two Worlds.

Interessierte können die Serie kostenfrei auf Viki und Netflix streamen.

Darsteller: Kim Soo Hyun (The Producers, Moon Embracing the Sun) als Do Min Joon, Jun Ji Hyun (The Legend of The Blue Sea, Happy Together) als Chun Song Yi, Park Hae Jin (Secret, Bad Guys) als Lee Hui Kyung, Yoo In Na (Goblin, Touch Your Heart) als Yoo Se Mi

Drehbuch: Park Ji Eun

Regie: Oh Choong Hwan, Jang Tae Yoo

Südkorea

Man to Man 맨투맨

Man to Man ist eine südkoreanische Action-Serie aus dem Jahr 2017 mit insgesamt 16 Folgen a 60 Minuten.

Thema: Geheimagent geht undercover als Bodyguard für Action-Star

©️jTBC

Es gibt kaum eine Serie, die so umstritten ist wie diese. Im Vorfeld habe ich so viele widersprüchliche Meinungen über diese Serie gehört, dass es schwer war Lust darauf zu bekommen. Da jedoch Park Hae Jin die Hauptrolle spielt, entschied ich mich die Serie unterwegs auf einer längeren Busfahrt zu sichten.

Worum geht es in Man To Man?

K ist ein so genannter Geister-Agent, der nur in absoluten Geheimmissionen eingesetzt wird. Durch seine Hilfe wurden bereits Kartelle gesprengt oder Politiker zur Fall gebracht. Um seine neueste Mission in Seoul erfüllen zu können, wird er undercover als Bodyguard des exzentrischen Action-Stars Yeo Woon Gwang eingesetzt. Neben dessen Launen muss er auch die hypersensible Managerin Cha Do Ha ertragen und gerät dadurch stetig in bizarre Situationen.

Teaser

Lohnt sich die Serie?

Die Serie beginnt mit einigen hochwertigen Action-Sequenzen, die sich ihre Inspiration offensichtlich von James Bond- und Mission Impossible-Filmen geholt hat. Neben der hochwertigen Inszenierung wird sehr schnell deutlich, dass auch der Humor nicht zu kurz kommen soll. Dieser ist wirklich pointiert und gelungen eingesetzt.

Die Hauptcharaktere sind unterschiedlich unterhaltsam. Geheimagent K gibt sich stets steril und unnahbar. Für seine Rolle als Bodyguard muss er einige komische Momente hinter sich bringen, die perfekt funktionieren. Das gleiche gilt für den Action-Star, der durch seinen exzentrischen Charakter einen Großteil zum Witz der Serie beiträgt. Die sich entwickelnde Bromance beider ist wahrlich sehenswert und macht einen Großteil des Charmes der Serie aus.

Mit der Managerin hatte ich über lange Strecken meine Probleme. Ihr Charakter ist nervig, naiv und viel zu aufdringlich angelegt. Zudem fand ich die sich anbahnende Romanze lange Zeit wenig überzeugend und ziemlich störend. Das legte sich ab der Mitte der Serie, da sie deutlich in den Hintergrund geriet.

Der Thriller-Aspekt der Serie ist das Herz der Geschichte und bietet viele spannende Verwicklungen. Die Bösen sind wirklich böse und setzten eine Menge unlautere Mittel ein, um an ihr Ziel zu kommen. Dadurch bieten sich viele Möglichkeiten für perfekt choreographierte Kampfszenen und Explosionen.

Die Serie bietet wirklich einen unterhaltsamen und gelungenen Genre-Mix. Es finden sich Action, Thriller und Komödie mit einem kleinen Hauch von Romanze. Diese Elemente werden durch eine hochwertige Inszenierung und durch einen gelungenen Soundtrack perfekt unterstützt.

Fazit

Die Serie ist wirklich sehenswert und bietet eine der besten Bromance-Beziehungen der vergangenen Jahre. Der Humor funktioniert durch die Bank perfekt und die Action ist glaubhaft in Szene gesetzt. Das Ende überzeugt und gefiel mir als i-Tüpfelchen sehr gut. Aus diesem Grund gebe ich für die Serie stolze 8/10 Punkte.

Man to Man eignet sich wunderbar für Freunde von Action-Serien wie Banshee oder The K2.

Interessierte können die Serie auf Netflix streamen.

Darsteller: Park Hae Jin (Secret, Cheese in the Trap) als K/Kim Seol Woo, Kim Min Jung (My Fellow Citizens!, Mr. Sunshine) als Cha Do Ha, Park Sung Woong (When The Devil Calls Your Name, The Smile Has Left Your Eyes) als Yeo Woon Gwang, Yeon Jung Hoon (My Healing Love, Bravo My Life) als Mo Seung Jae, Chae Jung Ahn (Legal High, Suits) als Song Mi Eun, Jung Man Shik (Vagabond, Bad Papa) als Lee Dong Hyun

Drehbuch: Kim Won Seok

Regie: Lee Chang Min

Carlis Lieblinge, Seriengesichter

Park Hae Jin 박해진

Südkorea * 1. Mai 1983

©️iMagazine Korea

Serien

2019 Secret

2018 Shine Go Back

2017 Man to Man

2016 7 First Kisses

2016 Far Away Love

2016 Cheese in the Trap

2015 Secret Society of Men-Friends

2014 Bad Guys

2014 Love‘s Relativity

2014 Doctor Stranger

2013 The Man From The Stars

2012 Seo Yeong, My Daughter

2012 Another Brilliant Life

2011 Qian Duo Duo Marry Remember

2009 Hot Blood

2008 East of Eden

2007 High As Sky Wide As Earth

2006 Famous Princesses

Südkorea

Bad Guys 나쁜 녀석들

Bad Guys ist eine südkoreanische Thriller-Serie aus dem Jahr 2014 mit insgesamt 11 Folgen a 60 Minuten.

Thema: Spezialeinheit aus Serienmördern bestehend ermittelt mit einem umstrittenen Polizisten in Mordfällen

©️OCN

Auf diese Serie bin ich durch Park Hae Jin aufmerksam geworden, den ich unheimlich gerne sehe. Aus diesem Grund landete sie auf meiner Watchlist. Jedoch wurden immer wieder Lobeshymnen auf diese Serie laut und das weckte meine Neugier. Als Netflix ankündigte die Serie aus dem Programm nehmen zu wollen, beschloss ich endlich mit der Sichtung zu beginnen.

Worum geht es in Bad Guys?

In Seoul treibt ein Serienmörder sein Unwesen, dem sogar der Sohn des Polizeichefs zum Opfer fällt. Verzweifelt ruft dieser den umstrittenen Ermittler „Mad Dog“ Oh Goo Tak aus dem unfreiwilligen Ruhestand und beauftragt ihn ein Team zusammen zustellen, um den Täter zu fassen. Bekannt für seine unorthodoxen Methoden wählt er drei Inhaftierte aus um ihm zu helfen. Den Gangster Park Woong Cheol wegen seiner Stärke, den Auftragsmörder Jung Tae Soo wegen seiner raffinierten Methoden und den jüngsten Serienmörder Koreas Lee Jung Moon wegen seiner hohen Intelligenz. Gemeinsam gehen sie auf die Jagd.

Lohnt sich diese Serie?

Ja, ja und ja! Ich hatte schon vor dem Sichten immer wieder gelesen, dass die Serie unterschätzt wird. Nach dem Sichten kann ich das nur bestätigen. Dieses Drama lohnt sich auf jeden Fall.

Die Handlung spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Einmal im Jetzt, wo sie als Einzelkämpfer bemüht sind die aktuellen Fälle zu lösen und zum anderen einigen Jahre davor. In dieser Phase wurde Mad Dog suspendiert und die anderen drei inhaftiert.

Neben den spannenden aktuellen Fällen tut sich ein verwobenes Netz aus Hinweisen auf, die immer stärker darauf hindeuten, dass alle Hauptcharaktere durch ihre Vergangenheit miteinander verbunden sind. Das Ergründen gestaltet sich unheimlich spannend.

Alle Figuren haben ihre Eigenheiten und ganz spezielle Charakterzüge. Kombiniert mit ihrer Vergangenheit stellt sich Nervenkitzel ein. Die Verbindung von früher und jetzt ist der Serienkiller Jung Moon, der sich an seine Taten selbst nicht erinnern kann. Sein eigener Kampf um die Wahrheit hat mir unheimlich viel Freude beim Sichten bereitet und das lag nicht nur an Park Hae Jin, der die Rolle fantastisch spielt.

Neben der spannenden Handlung bietet die Serie ein flüssiges Drehbuch, tolle Schnitte, erstklassig choreografierte Kampfszenen, düstere Kulissen und eine sp genannte Gangnam Beauty.

Fazit

Das Sichten der Serie lohnt sich in jedem Fall. Es wird einem ein erstklassiger Mix aus Thriller, Action und Drama geboten. Alle Handlungsstränge sind interessant und lassen keine Langeweile aufkommen. Insgesamt betrachtet, kann ich die Serie nur weiterempfehlen. 8,5/10 Punkte.

Bad Guys eignet sich wunderbar für Freunde ernster Thriller wie Cruel City oder Voice.

Interessierte können die Serie auf Viki Rakuten streamen.

Darsteller: Kim Sang Joong (City Hunter) als Oh Goo Tak, Park Hae Jin (Man to Man) als Lee Jung Moon, Jo Dong Hyuk (The K2) als Jung Tae Soo, Ma Dong Seok (38 Task Force) als Park Woong Cheol, Kang Ye Won (Man who dies to live) als Yoo Mi Yeong

Drehbuch: Han Jung Hoon

Regie: Shin Yong Hwi, Kim Jung Min

Südkorea

Seven First Kisses 첫키스만 일곱번째

Seven First Kisses ist eine südkoreanische Web-Serie aus dem Jahr 2016. Sie besteht aus insgesamt 8 Folgen a 12 Minuten. Sie wurde als Werbemaßnahme für Lotte Duty Free Shop kreiert.

Thema: Junge Frau darf aus sieben Stars ihren Partner für ihren ersten Kuss wählen

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Via Dramalist

Über die Serie bin ich am Rande zwar immer gestolpert, doch habe ich sie nie als relevant wahrgenommen. Erst als ich durch Zufall sah, dass der Plot sich tatsächlich um die echten Hallyu-Stars dreht, setzte ich die Serie auf meine Watchlist. Mit ihrer kurzen Sendezeit ist man in ungefähr 90 Minuten mit der kompletten Sichtung durch.

Worum geht es in Seven First Kisses?

Min Soo-Jin ist eine schüchterne Frau, die im Lotte Duty Free Shop arbeitet. Seit ihrer Geburt Single wünscht sie sich nichts sehnlicher als endlich geküsst zu werden. Eines Tages hilft sie der Göttin der Dates. Diese bietet ihr als Dankeschön die Möglichkeit den perfekten Partner für ihren ersten Kuss zu wählen. Dafür schlüpfen verschiedene Stars in unterschiedliche Rollen. Insgesamt hat sie die Wahl zwischen einem religiösen Millionär, einem ernsten Chef, einem spannenden Geheimagenten, einem verspielten Toyboy, einem dramatischen Chaebol-Erben, einem beliebten K-Idol und einem freigeistigen Reiseautor.

Lohnt sich die Serie?

Da die Serie sich der Zielsetzung der Werbung widmet, steht immer wieder die Ladenkette im Vordergrund. Aus diesem Grund kann man in der kurzen Zeit keine tiefgründige Unterhaltung erwarten. Die ausgedachten Situationen sind verspielt und komplett auf die weibliche Fantasy zugeschnitten. Das regt zum träumen an und man verliert sich selbst in der Problematik wen man wählen würde. (Ich würde mit dem Chef gehen.) Das liegt darin begründet, dass es ein wahrer Geniestreich ist sieben Größen des Showgeschäftes in einem Projekt zu vereinen.

Wer sich mit den aktuellen Berühmtheiten der KDramas beschäftigen möchte und einen Einstieg braucht, kann die Serie wunderbar als Grundlage nehmen. An sich sind alle wichtigen Männer der letzten Jahre dabei. Zumindest die aus den Erfolgsdramen.

Wer sind die sieben prominenten Herzensbrecher?

Lee Joon-gi überzeugt als reicher Millionär mit romantischen Ambitionen. Die ganze Szenerie passt zu großem Hollywoodkino. Auch wenn ich bereits zwei Serien, My Girl und Criminal Minds, mit ihm auf meiner Watchlist habe, war das meine erste Sichtung mit ihm.

Park Hae-jin ist ein traumhafter Chef und bietet romantische Momente. Tatsächlich sah ich auch ihn zum ersten Mal hier, obwohl ich bereits Cheese in the Trap und Man to Man seit längerem auf meiner Watchlist habe. Ehrlich gesagt hat er mich umgehauen und mir sehr gut gefallen, weswegen ich seine Serien relativ zeitnah Sichten werde.

Ji Chang-wook hat eine ungemein große Fangemeinde und gilt auch in den Foren als der Held der Serie. Von ihm habe ich aktuell drei Serien auf der Watchlist. Diese sind Healer, The K2 und Suspicious Partner. Mir hat er als Geheimagent gut gefallen und habe dementsprechend große Erwartungen an The K2. Mal schauen, ob die sich auch erfüllen werden.

Kim Jongin war der einzige Star, den ich noch garnicht kannte. Das liegt einfach daran, dass er mehr im musikalischem als im schauspielerischem Bereich tätig ist. Wer sich mit K-Pop beschäftigt, sollte zumindest von seiner Band Exo schon einmal etwas gehört haben. Als Toyboy macht er sich auf jeden Fall gut.

Ok Taec-yeon gehörte für mich bis dato zu den unbekannteren Größen. Zwar habe ich seit kurzem Let’s Fight, Ghost und Dream High mit ihm auf meiner Watchlist, doch sind das nicht unbedingt die Serien, die im Export besonders erfolgreich waren. Sein Spiel ist zurückhaltend und elegant. Die Seifenoper hat mir in diesem Fall jedoch weniger gefallen.

Lee Jong-suk als flippiges Idol zu erleben, fühlte sich nicht unbekannt an. Wie immer spielt er mit seinem bubenhaften Charme und überzeugt auf ganzer Linie. Ich liebe diesen Schauspieler und hoffe, dass er in Zukunft weiterhin so fleißig sein wird wie bisher.

Lee Min-ho ist der letzte im Bunde und man sagt ja nicht ohnehin, dass das Beste zu, Schluß kommt. Wie immer überzeugt er mit seiner Ausstrahlung und erinnert in der Darstellung ungemein an seine Rolle in Heirs. Vielleicht macht das aber auch nur der Mantel. Es hat schon seinen Grund warum er als Hallyu-Gott gehandelt wird.

Fazit

Diese Serie ist wunderbar für zwischendurch. Sie eignet sich sehr gut, wenn man gutaussehende Männer betrachten möchte. Die Handlung ist wirklich minimal, Benno wie der Anspruch. Die Geschichten sind zwar niedlich, aber auch schnell aufgebraucht. Dass das Projekt eine erfolgreiche Werbemaßnahme war, kann ich mir sehr gut vorstellen. Insgesamt betrachtet, gebe ich entspannte 6/10 Punkte.

Interessierte können die Serie auf YouTube anschauen.

Darsteller: Lee Cho-Hee (School 2015, Lucky Romance) als Min Soo-Jin, Choi Ji-Woo (Wintersonate) als Date-Göttin, Lee Joon-Gi (My Girl, Criminal Minds), Park Hae-Jin (Cheese in the Trap, Man to Man), Ji Chang-Wook (Healer, Suspicious Partner), Kim Jongin (Andante, Spring Has Come), Ok Taec-Yeon (Dream High, Save me), Lee Jong-Suk (Pinocchio, W), Lee Min-Ho (The Legend of the Blue Sea, City Hunter)

Drehbuch: Jung Jung Hwa

Regie: Jung Jung Hwa

Trailer
Complete Series