Carlis Lieblinge, Seriengesichter

Push Puttichai Kasetsin

Thailand * 3. Juli 1986

©️Global Granary

Serien

2019 Club Friday The Series Season 11: Ruk Mai Mee Tua Ton

2019 Boss & Me

2019 Patiharn Ruk

2019 Songkram Nak Pun: Season 2

2019 Bai Mai Tee Plid Plew

2018 Club Friday The Series Season 10: Rak Rai

2018 Songkram Nak Pun

2018 Happy Birthday

2017 My Dear Loser Series: Happy Ever After

2017 Waen Dok Mai

2017 My Dear Loser Series: Monster Romance

2017 Teenage Mom The Series

2017 Stairway to Stardom

2017 Game Maya

2017 The U-Prince Series: The Crazy Artist

2016 Club Friday To Be Continued: She Changed

2016 The U-Prince Series: The Handsome Cowboy

2016 Puer Tur

2015 Love Flight

2015 Club Friday The Series Season 6: Changed

2015 Ugly Duckling Series: Don‘t

2015 Wannueng Jaa Pben Superstar

2015 Roy Leh Sanae Rai

2015 Ugly Duckling Series: Perfect Match

2015 Club Friday The Series Season 6

2014 Fun Fueng

2014 Leh Nangfah

2013 Forward The Series

2012 Club Friday The Series Season 1

2012 Waew Mayura

Thailand

The U-PRINCE Series #1: The Handsome Cowboy ตอน สิบทิศ

The Handsome Cowboy ist eine Thailändische Romanze aus dem Jahr 2016 mit insgesamt 8 Folgen a 60 Minuten. Sie ist die erste Staffel der Anthologieserie U-Prince. Die Reihe besteht insgesamt aus 12 Staffeln.

Thema: Aufreißer versucht mit einem Trick seine Jugendliebe zu erobern

©️ GMM 25

Wie die meisten asiatischen Serien hat auch diese einen fürchterlichen Titel verpasst bekommen. Das schreckte mich lange ab, weswegen die Serie auf meiner Watchlist einstaubte. Da ich jedoch beide Hauptdarsteller auf Grund ihrer vorhergehenden Projekte sehr schätzte, beschloss ich aus einer spontanen Eingebung heraus der Serie einfach eine Chance zu geben.

Worum geht es in The Handsome Cowboy?

Prikkang ist eine junge Frau, die noch immer jede Nacht von ihrem Kindheitsfreund träumt. Obwohl sie durch ihre Arbeit als DJane einen sehr guten Ruf geniesst, beißen sich Männer an ihr die Szene aus.

Auf einer Party wird der U-Prince-Botschafter der agrarkulturellen Fakultät auf sie aufmerksam. Sibtit ist kein geringerer als ihre Kindheitsfreund, jedoch erkennt er Prikkang nicht wieder. Seinem Ruf als Aufreißer folgend versucht er alles, um bei ihr zu landen. Als Prikkang jedoch entsetzt feststellen muss, zu welchem Menschen er sich entwickelt hat, fühlt sie sich nur noch abgestoßen. Haben die beiden eine Zukunft?

Trailer

Lohnt sich die Serie?

Das kommt ganz darauf an, worauf man wert legt. Die Inszenierung bewegt sich bildtechnisch auf einem gewohnt hohen Niveau und bietet, wie es für thailändische Serien üblich ist, eine übersichtliche Auswahl an Spielorten.

Die beiden Hauptdarsteller, Esther Supreeleela und Push Puttichai Kasetsin, überzeugen wie immer mit ihrem natürlichen Spiel und lassen eine bemerkenswerte Chemie erkennen. Das macht Spaß zu beobachten und sorgt für einige gelungene komödiantische Szenen.

Neben den beiden bleiben die anderen Figuren sehr flach und haben die klassische Rollenverteilung von Romanzen inne. Doch sie eigenen sich wunderbar dafür die dritte Wand zu durchbrechen. Nicht selten werden Vergleiche zu den Klischees von TV-Dramen und deren Figuren angestellt. Da diese auf die Serie ebenfalls zutreffen, ist es eine Freude zu sehen, dass sich die Serie nicht zu ernst nimmt. Sätze wie „Du bist der zweite männliche Nebencharakter. Nett und gutaussehend, doch gehst am Ende leer aus.“ Oder auch „Wer bist du? Ach, ich weiß, die gemeine zweite weibliche Rolle.“ funktionieren super.

Jedoch gehört die Serie leider auch zu dem Phänomen des Slap and Kiss, was mir weniger gefallen hat. Die männliche Hauptfigur mag zwar eine romantische Seite haben, doch diese wird durch seinen egoistischen Charakter immer wieder gänzlich aufgehoben. Das permanente Erniedrigen, Fremdgehen und das Anwenden von Gewalt geben eine fürchterliche Botschaft ab und haben in einer Romanze wenig verloren. Teilweise habe ich die weibliche Hauptfigur dafür gehasst, dass sie immer wieder auf ihn reinfällt. Aus diesem Grund bin ich mit diesem klischeehafteren, aber wenig an die Umstände angepassten Ende zufrieden.

Fazit

Da die Serie eher für ein jüngeres Publikum geschaffen wurde, hätte man ihr auch einen Warnhinweis verpassen müssen. Ich sehe es als gefährlich an, wenn es für junge Mädchen positiv dargestellt wird, wenn der Partner Hand an einen legt oder Fremdgehen als Normalität behandelt. Dieser Handlungsstrang hat mir so sehr missfallen, dass auch die tollen Leistungen der Darsteller nichts mehr retten konnten. Deswegen gebe ich insgesamt 6/10 Punkte.

The Handsome Cowboy eignet sich wunderbar für Freunde thailändischer Romanzen wie auch My Girl Thai oder Mint To Be.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Esther Supreeleela (My Girl, Deja Vu) als Prikkang, Push Puttichai Kasetsin (Boss & Me, Game Maya) als Sibtit, Baan Kanut Rojanai (The Crown Princess, Tukta Phee) als Key, Puifai Natthapat Wipatkornthrakul (Monkey Twins, Ha Unlimited) als Phitta

Thailand

Happy Birthday วันเกิดของนาย วันตายของฉัน

Happy Birthday ist eine Thailändische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 13 Episoden a 50 Minuten.

Thema: 17jähriger sieht den Geist seiner Schwester

©️GMM25

Über diese Serie bin ich durch Zufall gestolpert. Als ich mich darüber informierte, kam zum Vorschein, dass das Drama mehrere nationale Preise gewonnen hatte. Da zudem Push mit an Bord war, beschloss ich der Serie eine Chance zu geben.

Worum geht es in Happy Birthday?

Am Tag von Tonmais Geburt begeht seine Schwester Selbstmord. Aus diesem Grund gilt sein Geburtstag stets als Tag der Trauer und wird ignoriert. Unglücklich fristet er seinen Alltag mit der Unterstützung seiner einzigen Freundin Noinha. Zu seinem 17. Geburtstag überlässt sein Vater ihm das Zimmer seiner verstorbenen Schwester. Schnell stellt sich heraus, dass er ihren Geist sehen kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen, um den Grund für ihren Suizid herauszufinden.

Lohnt sich die Serie?

Das kommt darauf an, was man erwartet. Während der Anfang gelungen gestaltet eine unterhaltsame Fantasy-Serie abgibt, wandelt sich der Tenor des Dramas mit forstschreitender Handlung zu einem Melodram. Das muss man mögen.

Die Kulissen sind einfach gehalten und bieten einige schöne Drehorte. Zudem ist die Ausstattung der Serie simpel, wie man es von thailändischen Lakorns gewohnt ist.

Die Darstellung der verstorbenen Schwester Thannam ist wunderbar gelungen. Die Schauspielerin verkörpert ihre Rolle sehr natürlich und liebenswert. Zudem tobt sie sich mit allen Mitteln der Kunst aus. Ähnlich geht es in zurückhaltender Variante ihrem Bruder Tonmai. Das Zusammenspiel der Geschwister und ihre sich entwickelte Beziehung im Laufe der Serie war das Highlight für mich und machte ungemein Spaß zu betrachten.

Push als von Schuldgefühlen geplagter Ex verkörperte seine Rolle glaubhaft. Jedoch sehe ich ihn lieber in action-geladenen Rollen.

Die Darstellung der Eltern war durchwachsen. Der Vater blieb zu großen Teilen blass und unsympathisch. Seine Mutter wurde betont liebevoll dargestellt, schaffte es aber nicht glaubhaft zu vermitteln, dass es auch so ist.

Die Blicke in den Schulalltag und das Showbiz waren interessant und immer wieder sehenswert.

Fazit

Insgesamt betrachtet, ist die Grundidee der Serie durchaus spannend. Insbesondere am Anfang bieten sich viele lustige Momente, die gelungen rübergebracht worden waren. Die Aufklärung des Falles kommt überraschend und fiel aus meiner Sicht enttäuschend aus. Zudem fand ich es schade, dass ich in den letzten Episoden in einem reinen Familiendrama festhing. Das machte das Sichten stellenweise sehr zäh. Aus diesem Grund gebe ich insgesamt 7/10 Punkte.

Happy Birthday eignet sich wunderbar für Freunde übersinnlicher Lakorns wie He‘s Coming To Me oder Oh My Ghost.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Push Puttichai Kasetsin (Game Maya, Stairway to Stardom) als Tee, Mild Lapassalan Jiravechsoontornkul (3 Will be free, Kiss) als Thannam, Pluem Purim Rattanaruangwattana (One Night Steal, Our Skyy) als Tonmai

Drehbuch: Kanittha Kwanyu

Regie: Kanittha Kwanyu

 

Thailand

Game Maya เกมมายา

Game Maya ist eine thailändische Thriller-Serie aus dem Jahr 2017 mit insgesamt 17 Folgen a 60 Minuten.

Thema: Mann will Rache für den Mord an seiner Braut

©️GMM One

Beim Stöbern durch My Dramalist stieß ich auf diesen Lakorn und fand die Handlung von Anfang an ansprechend. Dennoch blieb die Serie noch eine Weile auf meiner Watchlist. Erst nachdem ich mich dazu entschlossen hatte endlich einmal ein Drama mit dem Lakorn-Gott Push Puttichai Kasetsin auszuprobieren, erschien mir diese Serie am nahe liegensten. Weiteres Vorwissen hatte ich jedoch nicht.

Worum geht es in Game Maya?

Am Tag der geplanten Hochzeit verunglückt Guns Zukünftige tödlich. Nach dem Schock entdeckt er eine Sprachnachricht von ihr auf seinem Handy, in der sie verängstigt darauf hinweist, dass der Geschäftsmann Khun Kawin an ihrem Tod Schuld ist, wenn ihr etwas passiert. Gun schwört Rache und schleust sich als Bodyguard des erfolgreichen Filmstars Pimdao, die zugleich Kawins Verlobte ist, in seine Welt.

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich muss man den thailändischen Stil mögen, um einen Lakorn zu überstehen. Alles wirkt manchmal etwas übertrieben oder zu stark ausgeschmückt. Was Wendungen und Dramatik in der Handlung angeht, wird es ebenfalls nie langweilig. Zudem sind die Kamerafahrten oftmals unnötig schnell und irritierend.

In diesem Drama präsentiert sich der Superstar des thailändischen Lakorns Push Puttichai Kasetsin an der Seite seiner Ehefrau Jooy Warattaya Nilkuha. Das erklärt auch die starke Chemie der beiden Leads von der ersten Minute an. Ob im Streit oder im Schwärmen funktionieren beide zusammen sehr gut. Tatsächlich macht es unheimlich viel Spaß ihre Interaktion zu erleben. Während Push durch sein besonnenes Spiel unheimlich an Ji Chang Wook erinnert, gibt sich Jooy zwar sympathisch aber auch etwas dümmlich naiv.

Die Darstellung des kriminellen Geschäftsmannes Kawin ist überraschend vielschichtig und spannend. Man weiß lange nicht was man von seiner Figur halten soll und hat an manchen Stellen sogar Mitleid mit seinen verzwickten Situationen.

Die weiblichen drei Nebenrollen sind alle mehr oder weniger dumm angelegt. Pimdaos Managerin Prim ist zwar eine intelligente Frau mit erstklassigen Ansichten, jedoch handelt sie nie. Das wirkt teilweise störend und wenig nachvollziehbar. Pimdaos beste Freundin Nam ist unheimlich nervig in ihrer Art und man weiß nicht, ob man sie einfach peinlich finden soll oder hassen. Und zu Schluss darf nicht unerwähnt bleiben die Stiefschwester von Kawin und ihre teuflische Lache. Bei ihr hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie die Serie auf das Klischee einer brasilianischen Telenovela heben möchte.

Was mich anteilig verwirrt hat, war tatsächlich die genaues Stellung des männlichen Hauptcharakters. Das mag vielleicht am Kulturunterschied liegen. Jedoch habe ich bis zum Ende nicht verstanden, ob er Polizeichef, Sicherheitsbeauftragter, Kampfkunstlehrer oder Bodyguard war. Das wurde auch nicht wirklich aufgeklärt. Die Interaktionen mit seinen Freunden, bei denen ich auf beruflicher Ebene das gleiche Problem hatte, ist sehr gefällig und sympathisch. Jedoch war die Figur der Fast-Schwägerin meine absolute Hassfigur. Die hat mich permanent durch ihre Dummheit genervt und mich schon beim Erscheinen zum Augen rollen bewegt.

Fazit

Die Handlung und ihre mit sich bringenden Verwicklungen unterhalten und machen Freude. Ich war an keiner Stelle gelangweilt und wollte immer wissen wie es weitergeht. Das spricht für eine gute Serie! Aus diesem Grund habe ich auch solide 7/10 Punkte gegeben. Auch wenn die Kamerafahrten manchmal komisch wirken, holen die Hauptdarsteller durch ihr Spiel einiges wieder heraus.

Game Maya eignet sich wunderbar für Freunde überzeichneter dramatischer Wendungen wie auch bei Once Upon A Time…In My Heart oder You’re My Destiny.

Darsteller: Push Puttichai Kasetsin (Boss & Me, Puer Tur) als Gun, Jooy Warattaya Nilkuha (Gum Lai Mat, Rahut Logan) als Pimdao, Tanjararak Kavee (Turn Left Turn Right, Beautiful Lie) als Kawin